Obwohl Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen derzeit Sechster in der Fahrerwertung der Königsklasse ist, äußerte der Finne zuletzt Unzufriedenheit über seinen Lotus-Boliden.
In Monte Carlo ließ er das erste der beiden Donnerstagstrainings aus und trat damit eine Debatte über seine Arbeitseinstellung los.
Bei Lotus will man davon aber nichts wissen: "Das ist Teil des Gewöhnungsprozesses zwischen Team und Fahrer", so Teamchef Eric Boullier gegenüber "Autosport": "Wir haben in diesem Jahr zwei neue Fahrer im Team und jeder hat seinen eigenen Fahrstil und seine eigenen Vorlieben."
McLaren, Red Bull und Ferrari hätten allesamt Fahrerpaarungen im Cockpit sitzen, mit denen sie vertraut seien, so Boullier.
Räikkönen habe noch Probleme mit der Servolenkung seines E20, das Team arbeite an einer Lösung:
"Es ist einfach Teil des Prozesses, zu verstehen welchen Fahrstil er pflegt und welche Veränderungen ihn am schnellsten weiterbringen."
