Acht Tage nach ihrem schweren Unfall bei Testfahrten in England hat Formel-1-Testpilotin Maria de Villota die neurologische Intensivstation verlassen.
Nach zwei Operationen im Addenbrooke's Hospital im englischen Cambridge benötige die 32 Jahre alte Spanierin kein künstliches Koma mehr und könne sich frei mit ihrer Familie und den Ärzten unterhalten. Das teilte das Marussia-Team von Stammpilot Timo Glock am Mittwoch mit.
Sie machte "kleine, aber signifikante" Fortschritte, allerdings werde sie weiterhin medizinisch überwacht.
Maria de Villota, Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota, war am vorigen Dienstag bei ihrer ersten Testfahrt für das Marussia-Team auf dem Gelände des "Imperial War Museum" in Duxford gegen einen Team-LKW geprallt.
Sie erlitt schwere Kopf- sowie Gesichtsverletzungen, ihr rechtes Auge konnten die Ärzte im Krankenhaus nicht mehr retten. In den ersten Tagen war sie in einem künstlichen Koma gehalten worden, ihr Zustand war von ihrer Familie und ihrem Team mehrfach als ernst, aber stabil bezeichnet worden.
