Der Auslöser des schweren Unfalls von Marussia-Testpilotin Maria de Villota dürfte menschliches Versagen gewesen sein. Das ergaben Untersuchungen, die das Team der Spanierin im Anschluss an ihren schlimmen Crash am 3. Juli auf dem Flugfeld in Duxford durchgeführt hatte. Demnach habe es kein technisches Problem am Wagen von de Villota gegeben.
"Wir sind zufrieden, dass die Erkenntnisse unserer internen Untersuchung das Auto als Faktor im Unfall ausschließen", wird Teamchef John Booth bei "motorsport-total.com" zitiert.
De Villota hatte bei ihrer insgesamt vierten Fahrt in einem Formel-1-Boliden zunächst abgebremst, ehe ihr Auto Augenzeugenberichten zufolge plötzlich schneller wurde und gegen die offen stehende Laderampe eines Team-LKW krachte. Bei dem heftigen Aufprall verlor die 32-Jährige nebst anderen schweren Verletzungen ein Auge.
Nach Abschluss der Untersuchungen steht nun die Genesung von de Villota im Vordergrund. "Wir können uns jetzt auf das Wichtigste konzentrieren, nämlich Marias Wohlbefinden", so Booth. "Wir werden Maria und die Familie de Villota so gut wie möglich unterstützen."
De Villota war vor wenigen Tagen aus dem Koma erwacht.
