Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat das Verhältnis zu Teamkollege Mark Webber nach dessen Vertragsverlängerung erneut als sachlich und professionell beschrieben.

"Mark und ich kommen ziemlich gut miteinander aus. Wir mögen vielleicht nicht gerade beste Freunde sein, aber das ist ja keine Katastrophe. Die Leute stellen das gern ins falsche Licht", sagte Vettel über den Australier, der als Zweiter in der WM-Wertung derzeit direkt vor ihm liegt:

"Wir respektieren uns sehr, und das Team ist zufrieden. Das ist das Wichtigste."

Darin, dass der im Vorjahr hoffnungslos unterlegene Webber nun wieder ein ernsthafter Titelrivale ist, sieht Vettel kein Problem.

"Er ist nicht zufrieden, wenn ich vor ihm bin. Ich bin nicht zufrieden, wenn er vor mir ist. So sollte es auch sein", sagte Vettel und ergänzte mit Blick auf das Türkei-Rennen 2010: "Wenn man sich gegenseitig in die Kiste fährt, was uns schon passiert ist, dann ist das natürlich nicht so gut."

Der 25 Jahre alte Vettel und der fast elf Jahre ältere Webber gehen 2013 in das fünfte gemeinsame Jahr bei Red Bull.

Vettel dementierte derweil, dass er gelegentlich den Austausch von Daten verweigere.

"Ich denke, es wäre falsch, sich gegenseitig etwas zu verheimlichen", meinte er: "Von meiner Seite her war das noch nie so. Man muss als Team zusammenarbeiten. Das habe ich immer probiert. Alles andere ergibt aus meiner Sicht heraus keinen Sinn."

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