Nach dem Blackout von Michael Schumacher, der beim Großen Preis von Ungarn für einen Startabbruch sorgte, lehnt Charlie Whiting Regeltests für die Formel-Teams ab.
"Michael sollte die Regeln kennen", meinte der FIA-Rennleiter in der "Bild am Sonntag":
"Wir setzen voraus, dass ein Team die Regeln kennt, sobald es in der Formel 1 fährt. Jedes Team ist verantwortlich, dass seine Angestellten, auch die Fahrer, die Regeln kennen."
Schumi hatte sich auf dem Hungaroring fälschlicher Weise zwei Plätze zu weit hinten eingereiht und stellte dann auch noch seinen Motor ab - im Glauben, dass es nach dem Startabbruch erst fünf Minuten später weitergeht.
Das ist aber schon seit 2006 nicht mehr der Fall.
Schumacher-Managerin Sabine Kehm räumte ein, dass der Mercedes-Pilot in dieser Situation möglicherweise "aus alter Gewohnheit" gehandelt habe.
