Die Durchfahrtsstrafe für Michael Schumacher beim Ungarn-GP wurde zu Unrecht verhängt. Das gab die FIA im Nachhinein zu.
Der Rekordweltmeister wurde auf dem Hungaroring in die Box gerollt, nachdem er sich zunächst zwei Plätze zu weit vorne eingeordnet und dann seinen Motor abgestellt hatte.
Bei der Fahrt zur Boxenausfahrt fuhr er anschließend zu schnell und bekam von der Rennkommission die Strafe aufgebrummt.
Allerdings passierte das während der Formationsrunde vor dem eigentlichen Rennstart. In diesem Fall wäre nur eine Geldstrafe angemessen gewesen.
Durch den Start aus der Box und die zusätzliche Durchfahrtsstrafe war Schumacher in Ungarn weit zurückgefallen und brach das Rennen vorzeitig ab.
