Fernando Alonso hat das Duell um die WM 2012 gegen Sebastian Vettel verloren, weil er sich von anderen Dingen zu sehr ablenken ließ.

Diese Meinung vertritt Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko.

"Fernando Alonso hat sich viel mit Politik und komischen Sprüchen beschäftigt", sagte der Österreicher im "Red Bulletin".

Dazu habe man ihm den Druck angesehen, dem er in den letzten Saisonrennen ausgesetzt gewesen sei.

Sein Schützling hingegen lasse sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen.

"Vettel ignoriert das alles. Er liest keine Zeitungen und nutzt auch das Internet nicht. Wir konzentrieren uns nur auf unseren Job: Das schnellstmögliche Auto zu bauen und das beste Team zusammenzustellen", erklärte der 69-Jährige.

Dieser Fokus auf das Wesentliche - vor allem in den entscheidenden Rennen - habe nicht nur in der vergangenen Saison den Unterschied zugunsten Vettels ausgemacht, so Marko.

"Nach der Sommerpause geht seine Leistungskurve steil nach oben. Das war auch in den Vorjahren schon so."