Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat in der Stallorder-Diskussion Rückendeckung von Rallye-Legende Walter Röhrl erhalten:

"Ich habe Sebastian Vettels Vater Norbert sofort nach dem Rennen eine SMS geschickt mit dem Inhalt: Seb hat aber so was von alles richtig gemacht", sagte der 66-Jährige der "Auto Bild Motorsport" und legte nach:

"Stallorder? Und dann schon im zweiten Rennen? Das ist eine Riesensauerei."

Für Röhrl ist klar, wer bei Red Bull die Nummer eins ist.

"Seb hat dreimal in Folge den Titel geholt, Webber nicht. Das heißt: Er ist die Speerspitze von Red Bull. Zum Glück hat er auf der Strecke bewiesen, wer der Schnellere ist", sagte Röhrl, der Vettels Teamkollegen Mark Webber kritisierte:

"Er war klar langsamer. Also lag es doch an ihm, seinem schnelleren Teamkollegen nicht ins Auto zu fahren."

Auch das Weltmeisterteam bekam sein Fett weg. Man pflege bewusst das Image, dass Red-Bull-Piloten wild seien, mutig und vor allem nicht ferngesteuert. "Und genau das hat Sebastian doch umgesetzt mit seiner Entscheidung zu überholen", sagte Röhrl.

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