Kimi Räikkönen, WM-Zweiter und damit ärgster Verfolger von Weltmeister Sebastian Vettel, macht seinem Namen als "Iceman" alle Ehre.

"Ein weiterer Titel macht mich nicht glücklicher", sagte der Lotus-Pilot im Gespräch mit "Sport Bild". Trotz der Konkurrenzsituation hat der Finne in Vettel einen Freund gefunden, der vielleicht sogar bald sein neuer Teamkollege wird.

"Es ist grundsätzlich schwierig in der Formel 1, mit jemandem befreundet zu sein. Aber wir beide sind es", sagte der Weltmeister von 2007, der Vettel nach dem Rennen in Bahrain in seinem Privatjet mitgenommen hat.

Über seine Zukunft schweigt Räikkönen jedoch weiter: "Ich weiß nicht, was nächstes Jahr kommt. Ich versuche jetzt, erst mal alles rauszuholen. Dann werde ich die Entscheidung treffen,die für mich die richtige ist. Aber noch verschwende ich meine Zeit nicht mit Gedanken an die Zukunft."

Mit Blick auf Red Bulls Stallorder-Affäre von Malaysia stärkt Räikkönen seinem Kollegen Vettel den Rücken. "Teamorder gehört zur Formel 1. Manchmal hört man drauf, manchmal macht es keinen Sinn", sagte der 33-Jährige.

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