Die Zeichen stehen auf Abschied: Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat den Druck auf Sebastian Vettels Teamkollegen Mark Webber noch einmal erhöht.

"In diesem Geschäft wird alles über Resultate entschieden. Noch einmal: Mark ist ein sehr fähiger Fahrer. Aber er ist nun mal im Herbst seiner Karriere und nicht mehr im Frühling", sagte Horner der "Welt am Sonntag" und machte einen neuen Vertrag für 2014 davon abhängig, "wie gut er 2013 fährt".

Seit der Stallorder-Affäre von Malaysia, als Vettel den führenden Webber trotz anders lautender Anweisungen vom Kommandostand überholte, wird über den Abgang des Australiers zum Saisonende spekuliert.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, und das Verhältnis zwischen den beiden Rivalen bis aufs Äußerste gespannt.

"Die Fahrer sollen das tun, wofür wir sie bezahlen, nämlich Rennen gewinnen", machte Horner deutlich: "Klar, was in Malaysia passiert ist, war unglücklich. Aber wenn Sie die Beziehung zwischen beiden Fahrern und dem Red-Bull-Team kennen, werden Sie auch eine solche Aktion verstehen und richtig einordnen können."

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