Weltmeister Sebastian Vettel (26) wird seinem ungeliebten Teamkollegen Mark Webber (37) kein großes Abschiedsgeschenk machen.

"Vielleicht eine Schachtel Pralinen", sagte der Red-Bull-Pilot in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung "Marca".

Das Verhältnis zwischen dem dreifachen Weltmeister und Webber gilt nicht erst seit Vettels umstrittenen Überholmanöver in Malaysia, als er den Australier entgegen der Teamanweisung überholte, als zerrüttet.

Auf die letzten Tage will Vettel aber nicht weiter Öl ins Feuer gießen. "Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass wir immer sehr erfolgreich zusammen waren, und er ein sehr schwieriger Gegner war", sagte der Heppenheimer: "Er hat dem Team viele positive Dinge beschert. Mehr positive als negative Dinge."

Webber hatte im Sommer seinen Abschied aus der Formel 1 bekannt gegeben und wechselt zum Jahresende zu Porsche in die Langstreckenweltmeisterschaft.

Vettel freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo (24, Toro Rosso).

Aber: "Am Ende ist es egal, wer dein Teamkollege ist. Das Wichtigste ist, dass man im Team integriert ist, so dass alle in die gleiche Richtung streben."

Vettel sei als Weltmeister nicht automatisch die Nummer eins im Team. "Bei jedem Team gibt es zwei Fahrer und beide haben die gleichen Chancen - aber am Ende kann es nur einen Sieger geben", sagte Vettel.

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