Auf dem Weg zu seinem vierten WM-Titel in Serie will sich Sebastian Vettel nicht an wilden Rechenspielen beteiligen. Wann er frühestens erneut Formel-1-Weltmeister werden könnte, interessiert den Champion momentan angeblich überhaupt nicht.

"Ich versuche nicht, mit einem besonders großen Vorsprung Weltmeister zu werden. Ich denke auch nicht darüber nach, was die anderen machen oder was punktemäßig gut und schlecht für uns ist", sagte Vettel:

"Am Ende kann man eine Million Theorien aufstellen, aber dann kommt es doch anders, als man denkt."

Stattdessen gibt es vor dem Großen Preis von Singapur am Sonntag (14.00 Uhr) nur ein Ziel:

"Ich will hier gewinnen, darauf konzentriere ich mich voll." Angesichts seiner Erfolgsserie stört sich der Heppenheimer auch nicht an einer möglichen Langeweile im Formel-1-Zirkus.

"Es gibt sicher Leute, die gelangweilt davon sind, dass Red Bull so oft gewinnt, aber wir sind es nicht", betonte der 26-Jährige: "Wir wissen, dass es keine Garantie für Siege gibt. Wir haben zwar ein starkes Paket, aber müssen auch hart arbeiten, um ganz vorne zu sein und zu bleiben."

Vor dem 13. von 19 WM-Rennen (14.00 Uhr) beträgt Vettels Vorsprung in der Gesamtwertung beruhigende 53 Punkte auf Ferrari-Pilot Fernando Alonso (169), dahinter folgt fast schon chancenlos Lewis Hamilton (141) im Mercedes auf Rang drei.

"Ich wusste gar nicht, dass es 53 Punkte Vorsprung sind", sagte Vettel, der mit Spannung auf das einzige Nachtrennen der Saison blickt:

"Ich liebe diese Strecken, aber es ist auch eine Hassliebe. Es ist sehr schön, aber auch sehr fordernd." In den vergangenen beiden Jahren hatte er das spektakuläre Rennen in Südostasien jeweils gewonnen.

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