Die Übernahme des spanischen Radrennstalls Euskaltel durch den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso ist gescheitert.

Dies teilte die Mannschaft am Montag auf ihrer Homepage mit und zeigte sich enttäuscht, dass die Verhandlungen ohne Übereinkunft beendet worden seien.

"Das sind schlechte Nachrichten für das Team und Euskaltel. Wir haben alles versucht, ein Übereinkommen zu erreichen", hieß es.

"Meine Leidenschaft für diesen Sport bleibt aber unverändert. Ab morgen werden wir beginnen, ein Team aufzubauen, auf das wir stolz sein können. Das haben wir bisher nicht hinbekommen, aber es wird auf jeden Fall passieren. Denn dieses Abenteuer beginnt gerade erst. Ich schaue schon ganz ungeduldig auf das Jahr 2015."

Sollte Euskaltel den Rennbetrieb einstellen müssen, wäre die Radsport-Nation Spanien nur noch durch den Movistar-Rennstall um Alejandro Valverde vertreten.

Die Gespräche mit Alonso seien wegen der Infrastruktur des Teams und der langfristigen Mitarbeiter-Verträge zum Stillstand gekommen, hatten spanische Medien zuvor berichtet.

Details wollte das Team unter Hinweis auf die Vertraulichkeit der Gespräche nicht bekanntgeben. Die Verantwortlichen hatten auf eine Einigung nach Alonsos Rückkehr vom Formel-1-Rennen in Singapur gehofft.

Alonso hatte Anfang des Monats den Kauf des Teams angekündigt.

Mit der Übernahme für geschätzte sechs Millionen Euro sollte das drohende Aus der Mannschaft um Peking-Olympiasieger Samuel Sanchez und den deutschen Fahrern Steffen Radochla und André Schulze noch abgewendet werden.

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