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Bleibt wohl bei Mercedes: Lewis Hamilton
Hamilton fährt seit 2013 für Mercedes © getty

Klare Führung in Fahrer- und Konstrukteurs-WM, sechs Siege in sechs Saisonrennen mit einer in der Formel 1 selten dagewesenen Dominanz: Eigentlich sollte bei Mercedes eitel Sonnenschein herrschen.

Und doch kehrt bei den Silberpfeilen irgendwie keine Ruhe ein.

Zwar erklärte Lewis Hamilton jüngst die Fehde mit Teamkollege und WM-Leader Nico Rosberg nach einem klärenden Gespräch via "Twitter" zumindest der Öffentlichkeit gegenüber für beendet, doch wenig später sorgte er mit Aussagen im US-Fernsehen erneut für Aufsehen.

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"Ich habe mir nie so ein schnelles Auto gewünscht. Ich möchte eines, in dem ich mit den Red Bulls kämpfen kann", beklagt sich der Brite gegenüber "NBC" ob der Leichtigkeit des Seins.

Im Sinne der Spannung wünscht er sich, dass man "wenn man einen Fehler in seiner Runde macht [...] dadurch die Pole Position verliert".

Zwar spricht der 29-Jährige, der bisher vier der sechs Saisonrennen für sich entschied, den Fans der Königsklasse damit wohl aus der Seele, dennoch überraschen solche Aussagen, da Mercedes nach vielen Jahren der Tristesse und Rückschlage endlich wieder dort angekommen scheint, wo sich das Team auch nach dem eigenen Selbstverständnis dauerhaft sieht.

Auch eine deutliche Spitze gegen die Konkurrenz kann sich der Weltmeister von 2008 nicht verkneifen: "Mein Auto fühlt sich schlechter an als letztes Jahr, es wackelt hin und her, aber die anderen sind halt noch schlechter."

Im Vorfeld des Großen Preises von Kanada am kommenden Wochenende (2. Freies Training, Freitag ab 21.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ist zumindest mit diesen Aussagen wieder für reichlich Zündstoff gesorgt.

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