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Sebastian Vettel holte bislang erst 45 WM-Punkte © getty

Weltmeister Sebastian Vettel setzen die ständigen technischen Schwierigkeiten an seinem Red-Bull-Boliden zu.

"Das nervt natürlich, und es frustriert einen, wenn immerzu wieder ein Problem auftaucht", sagte der Heppenheimer der "Sport Bild". Beim Großen Preis von Monaco war der 26-Jährige zuletzt in seinem 100. Rennen wegen einer gebrochenen Turboladerwelle ausgefallen.

Wechselgedanken hat der WM-Sechste (45 Punkte) trotz der anhaltenden Krise keine.

"Nur weil ich mal nicht gewinne, soll ich gleich das Team verlassen? Bullshit! Ich bin nicht ein Teil dieser schnelllebigen Welt", stellte Vettel klar. Dass er nichts zu den Ursachen sagen kann, findet der viermalige Champion schade: "Ich würde manchmal gerne offener reden können, aber dazu müsste ich dann Betriebsgeheimnisse verraten."

Selbstzweifel plagen den viermaligen Champion nicht.

"Nichts kann passieren, dass man über den Winter einfach so das Fahren verlernt. In solchen Momenten ist wichtig, dass man sich selbst treu bleibt und weiß, was man kann, und auch genau weiß, was man nicht kann", meint Vettel: "Wenn die Kiste nicht läuft, kann man der beste Fahrer am Lenkrad sein. Siegen kann man trotzdem nicht."

Nach sechs von 19 Rennen wartet Vettel weiter auf den ersten Saisonsieg. Aufgeben kommt für den Titelverteidiger nicht infrage: "Dieses Jahr ist es schwieriger als die Jahre vorher. Mir wäre auch lieber, dass das Auto schneller wäre. Aber die WM ist noch längst nicht zu Ende. Ich bin zuversichtlich, dass wir wieder gewinnen werden."

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