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Vettel wurde 2013 zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister © getty

Die Formel 1 ist in Gedanken bei ihrem größten Champion. Dass Rekordweltmeister Michael Schumacher nicht mehr im Koma liegt und in eine Reha-Klinik nach Lausanne verlegt wurde, bezeichnete sein Nachfolger Sebastian Vettel in Spielberg als "die beste Nachricht der Woche".

"Es ist fantastisch, dass man nach langer Zeit gute Nachrichten hört. Ich denke, es ist schon sehr, sehr lange her und man vergisst sehr schnell, dass er doch noch dort liegt und kämpft, deswegen hat es alle gefreut", so Vettel: "Es liegt noch ein langer Weg vor ihm, deswegen wünsche ich natürlich ihm und der ganzen Familie viel Kraft, aber vor allem auch viel Ruhe."

Ähnlich reagierte auch WM-Spitzenreiter Nico Rosberg. "Das sind großartige Neuigkeiten, es ist ein fundamentaler Schritt zu seiner Genesung", sagte der Mercedes-Fahrer und ehemalige Teamkollege, der in seinen Gedanken bei Schumacher und dessen Familie ist: "Wenn es einer schafft, dann Michael mit seiner Kämpfermentalität."

Schumachers Management hatte am Montag mitgeteilt, dass der Rekordweltmeister knapp sechs Monate nach seinem Skiunfall nicht mehr im Koma liege und "seine lange Phase der Rehabilitation" nun fortsetzen werde.

Der 45-Jährige hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember 2013 im französischen Meribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war in der Uniklinik Grenoble in ein künstliches Koma versetzt worden. Ende Januar wurde die Aufwachphase eingeleitet.

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