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Sebastian Vettel ist in dieser Saison schon drei Mal ausgefallen © getty

Lange war über den Grund für das technische Problem bei Sebastian Vettel in Spielberg gerätselt worden.

Jetzt steht offenbar fest, dass ein Programmfehler in der Software von McLaren Electronic Systems (MES) zu Vettels unfreiwilliger Pause zu Beginn des Österreich-GP geführt hat.

"Die Standard-Elektronik hat sich beim Drücken des Überholknopfes bei der Legalitätsprüfung auf falsche Daten gestützt", wird Renault-Motorenchef Rob White von "auto, motor und sport" zitiert.

Die Firma McLaren Eletronic Systems gehört, wie auch der Formel-1-Rennstall, zur McLaren-Unternehmensgruppe und rüstet die Formel-1-Teams mit ihrer Standardelektronik aus.

Bislang galt Renault selbst als verantwortlich für die Panne und musste sich dafür viel Kritik gefallen lassen.

Der Defekt zwang Vettel schon in der zweiten Runde anzuhalten. Erst nach einem Neustart nach knapp eineinhalb Minuten konnte der Red-Bull-Pilot weiterfahren.

Er hing aber so weit zurück, dass er nach der Hälfte des Rennens aufgab und von seiner Crew in die Box geholt wurde.

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