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Bernie Ecclestone war mit der Ad-hoc-Einführung des Sieg-Modells 2009 gescheitert © getty

Die FIA schlägt Haken: Ecclestones Sieg-Verfahren stand angeblich nur versehentlich in den Regeln für 2010 und ist getilgt.

Barcelona - Der Formel-1-Weltmeister 2010 wird wie bisher nach dem gewohnten Punktesystem gekürt.

Damit sind die Pläne von Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone und des Automobil-Weltverbandes FIA, den Fahrer mit den meisten Siegen zum Champion zu machen, vom Tisch. (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand)

Nachdem die FIA die neue Regel im März kurzfristig bereits für dieses Jahr einführen wollte, hatten die Teams sich einstimmig dagegen ausgesprochen. Die FIA hatte daraufhin eine mögliche Änderung erst wieder für 2010 ins Auge gefasst.

FIA räumt "Versehen" ein

Fälschlicherweise stand diese Regel aber noch in dem Ende April nach der letzten Sitzung des World Motor Sport Council der FIA veröffentlichten Reglement für 2010. Jetzt veröffentlichte der Verband eine aktualisierte Version, in der wieder die Punkteregel verankert ist.

"Das war ein Versehen unsererseits, das wir jetzt lediglich korrigiert haben", sagte eine FIA-Sprecherin vor dem Großen Preis von Spanien (Quali, Sa., ab 13.45 Uhr LIVE) und erklärte, dass es keine heimliche Änderung gewesen sei. Das Sieg-Modell für 2010 sei von der FIA nie verabschiedet worden.

Das Internetportal "motorsport-total.com" und die Online-Ausgabe des Fachmagazins "auto motor und sport" hatten am Freitagabend von der neuen Version des Reglements berichtet.

Laut "ams" hat der Technische Direktor der FIA, Charlie Whiting, die Teams über die aktualisierte Fassung informiert.

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