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Jenson Button gewann in diesem Jahr vier von fünf Rennen © imago

Auf den letzten Drücker holt Jenson Button die Pole beim Monaco-GP. Räikkönen feiert ein Comeback. Sebastian Vettel hat Frust.

München - Spektakulärer und vor allem spannender hätte das Qualifying zum Großen Preis von Monaco (So., ab 13.45 Uhr LIVE ) kaum sein können 109528(Die Bilder).

Am Ende durfte sich Jenson Button in seinem Brawn-Boliden über eine starke Leistung und das Erreichen der Pole Position freuen (DATENCENTER: Die Startaufstellung).

Dahinter landete Kimi Raikkonen etwas überraschend auf dem zweiten Platz und sorgte somit für so etwas wie die Wiederauferstehung von Ferrari. Rubens Barrichello wurde Dritter.

Dahinter landete Sebastian Vettel im Red Bull, der sogar bis kurz vor Schluss dicht an der Pole dran war. Auch Nico Rosberg (Platz sechs) lieferte ein gutes Rennen.

Vettel und Rosberg sauer

Die beiden waren allerdings unzufreiden, da sie sich jeweils von Konkurrenten behindert fühlten. Vettel machte im Interview Nakajima (Williams) dafür verantwortlich, dass er keine schnellere Zeit fahren konnte.

Und Wahl-Monegasse Rosberg schimpfte, Barrichello habe mutwillige seine schnelle Runde zerstört und müsse bestraft herrschen.

Hamilton fassungslos

Während bei Pole-Setter Button gute Stimmung herrschte, war die Gemütslage von Weltmeister Lewis Hamilton miserabel.

Für ihn war die Qualifikation nach einem Crash auf den ersten Metern früh beendet. Minutenlang nahm der Brite anschließend seinen Helm nicht mehr ab. Fassungslos trottete der McLaren-Mercedes-Pilot zurück ins Motorhome.

Der Brite war also früh ausgeschieden und geht nur von Rang 16 ins Rennen. Auch Ferrari-Pilot Felipe Massa schien zunächst ein ähnliches Schicksal zu ereilen.

Der Brasilianer machte in der Aufwärmrunde einen Fahrfehler, kam aber nach kurzer Zeit zurück auf die Strecke und wurde am Ende der Zeitenjagd sogar noch Fünfter.

Toyota und BMW scheitern in Q1

Adrian Sutil (Gräfelfing) startet im Force India von Platz 15., das ist sein bestes Qualifying-Ergebnis in diesem Jahr.

Katastrophal lief das Qualifying für Toyota und BMW-Sauber. Nick Heidfeld kam nicht über Rang 17 hinaus. Robert Kubica startet hinter ihm als 18.

Timo Glock muss das Feld von ganz hinten aufrollen; der Toyota-Pilot war an diesem Tag 20. und damit hinter seinem Kollegen Jarno Trulli Letzter.

Rosberg für Heidfeld?

"Ich habe das Auto vor dem Qualifying extra nochmal umgebaut, aber das hat leider nichts gebracht", sagte Heidfeld, dessen Tage bei BMW nach Angaben der "Bild"-Zeitung gezählt sind.

Angeblich ist Rosberg als Nachfolger für 2010 im Gespräch.

Heidfeld: "Ich bin enttäuscht, wir sind hier meilenweit von den Punkterängen weg."

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