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Tunnelblick: Jenson Button dominiert die Formel-1-WM 2009 © getty

Die britischen Medien übertreffen sich nach Jenson Buttons fünftem Sieg im sechsten Rennen mit Superlativen. Die Pressestimmen.

München - Mit großem Lob und großer Euphorie haben die britischen Medien den Sieg von Formel-1-Pilot Jenson Button in Monaco kommentiert 109917(Die Bilder des Rennens).

Der "Telegraph" vergleicht den 29-Jährigen nach dem fünften Erfolg im sechsten Rennen des Jahres sogar mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (Brawn verbietet das W-Wort).

Italien schöpft neue Hoffnung für die Scuderia Ferrari, Spanien verbeugt sich.

Sport1.de hat die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis von Monaco zusammengestellt (DATENCENTER: Das Rennergebnis):

ENGLAND

The Telegraph: "Button zeigt Schumacher-artige Dominanz. Schumachers Größe lag darin, ein Team zu prägen und das in einer unfassbaren Geschwindigkeit. Auf diesem Weg ist auch Button. Und er ruft weitere Vergleiche mit Schumacher hervor, indem er noch nicht von einer Entscheidung sprechen will und im Moment eines großen Triumphes untertreibt. Da spitzt man die Ohren auf der Suche nach einem deutschen Akzent. Es ist sicher kein Zufall, dass der Mann, der Schumacher in die Rekordbücher geführt hat, auch bei Brawn seine Hände am Schaltpult hat. Wenn Sir Alex Ferguson wirklich mal bei Manchester United aufhört, sollte die Vereinführung vielleicht überlegen, Ross Brawn den Manager-Posten zu übergeben."

The Times: "Ein Parkspaziergang, eine nette Sonntagsfahrt, ein Kinderspiel, nennen Sie es, wie sie wollen. Button scheint in einem unschlagbaren Auto die WM zu gewinnen. Rubens Barrichello war erneut keine Herausforderung für den überragenden Button. Da zeigt sich die wahre Qualität eines Mannes, den in seinen Flautenjahren schon viele abgeschrieben hatten."

The Sun: "Button regiert Monaco. Mit einem magischen Sieg erfüllt er sich einen Kindheitstraum. Indem er seine Konkurrenten in den berühmten alten Straßen ohne Chance ließ, hat er die Formel 1 zu einer Ein-Mann-Show gemacht. Er hat jetzt schon fünf Siege - so viel wie Lewis Hamilton im gesamten letzten Jahr beim Titelgewinn."

Daily Mirror: "Button schreibt sich in die Geschichtsbücher. Er liefert eine fehlerlose Fahrt an einem perfekten Tag. Vettel war der größte Verlierer."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Ferrari endlich wieder auf dem Podest. Der nächste Schritt ist der Sieg. Ferrari hat das Wunder geschafft und in zwei Rennen die Fehler des Winters behoben. Hauptrolle für die Roten in Monte Carlo. Räikkönen beweist, dass Ferrari mit dem besten Formel-1-Auto, Brawn-Mercedes, konkurrieren kann."

Corriere dello Sport: "Ferrari ist wieder Ferrari. Das Team aus Maranello ist nicht länger Mittelmaß. Die schlechte Nachricht ist, dass Jenson Button die Weltmeisterschaft fast schon gewonnen hat."

Tuttosport: "Räikkönen erobert Platz drei. Dieser Erfolg beweist wieder einmal, zu welchen Resultaten Ferrari mit harter Arbeit fähig ist. Räikkönen könnte zwar mehr leisten, er kann aber das Wochenende seines Erwachens feiern. Die Gerüchte über seinen möglichen Wechsel mit Alonso haben ihn wach gerüttelt?"

La Repubblica: "Ferrari, endlich wieder Protagonist. Räikkönen schenkt Maranello den ersten Podestplatz der Saison. Ferrari ist es gelungen, wieder wettbewerbsfähig zu sein. Das nächste Ziel ist es, wieder Ferrari zu sein, das heißt, Platz eins zu erobern."

Corriere della Sera: "Schnell und aggressiv: Ferrari ist wieder zurück. Die WM ist für Maranello ruiniert, doch Ferrari hat jetzt die Chance, den zweiten Teil der Saison zu beeinflussen."

SPANIEN

Marca: "Buttons Dolce Vita. Fünfter Sieg im sechsten Rennen."

AS: "Button versetzt der WM einen entscheidenden Schlag. Der Brite setzt sich nach seinem großen Sieg ab. Button schwebt auf einer Wolke."

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