vergrößernverkleinern
Nick Heidfeld hat 2009 alle sechs WM-Punkte für BMW-Sauber geholt © getty

Der BMW-Pilot verpasst die Top Ten und spricht von "gemischten Gefühlen", der Weltmeister ist ratlos. Reaktionen aus Istanbul.

München - Der erhoffte Befreiungsschlag ist für BMW-Sauber auch im Qualifying zum Großen Preis der Türkei (So., 13.45 Uhr LIVE) ausgeblieben.

Mit Robert Kubica schaffte es nur ein Pilot der Weiß-Blauen unter die besten Zehn, Nick Heidfeld scheiterte an dieser Hürde knapp (DATENCENTER: Die Startaufstellung) .

Dennoch sieht der Deutsche sein Team, das nun endlich auch den ominösen Doppel-Diffusor an Bord hat, im Aufwind und spricht von "gemischten Gefühlen".

Sebastian Vettel bleibt angesichts der dritten Pole Position in seiner Karriere auf dem Boden, Weltmeister Lewis Hamilton hat ein Ausscheiden schon im ersten Durchgang zu beklagen.

Sport1.de hat die Reaktionen zur siebten Qualifikation des Formel-1-Jahres zusammengestellt 114935(DIASHOW: Das Qualifying).

Sebastian Vettel (Red Bull/Startplatz 1):

"Das war ein großer Tag, alles ist positiv. Jenson Button wird sich warm anziehen müssen. Es wird nicht leicht für uns, aber wir haben ein starkes Auto und eine gute Chance. Am Freitag hatten wir einen Motorschaden und konnten nicht viele Runden fahren. Deshalb ist es eine Überraschung, dass es so gut gelaufen ist mit Bestzeiten in allen drei Sessions." (Vorschau: Vettel fordert zwei Seriensieger)

Jenson Button (Brawn GP/Startplatz 2):

"Ich freue mich auf das Rennen, nachdem wir gestern einen harten Tag hatten. Bei dem starken Wind haben wir keine Balance gefunden. Heute war das viel besser, da wir das Setup verändert haben und der Wind abnahm. Bisher hat in Istanbul immer der Pole Setter gewonnen, das wollen wir ändern. Man kann hier durchaus überholen, wir werden im Rennen bestimmt Spaß haben."

Felipe Massa (Ferrari/Startplatz 7):

"Das Auto hat übersteuert und war schwer zu fahren. Aufs Podium zu kommen, wird schwer, wir müssen die Punkte anvisieren. Vom siebten Platz aus kann man nicht sagen, dass man um den Sieg fahren will."

Nico Rosberg (Williams/Startplatz 9):

"Die Reifenwahl für eine schnelle Runde war nicht leicht, genau wie die Balance des Autos schwer zu halten war. Ich hatte etwas Untersteuern und habe deshalb vielleicht eine Position verloren. Immerhin stehe ich auf der sauberen Seite des Grids, das sollte uns helfen, einen guten Start zu erwischen. Wir haben die Punkteränge auf jeden Fall im Auge."

Nick Heidfeld (BMW Sauber/Startplatz 11):

"Ich habe gemischte Gefühle nach dem heutigen Qualifying. Auf der einen Seite ist es sehr ärgerlich, so knapp das Top-Ten-Qualifying verpasst zu haben, aber auf der anderen Seite bin ich froh über den Fortschritt, den wir gemacht haben. Das Auto war schnell genug für Q3. Unser neues Aerodynamik-Paket mit dem Doppel-Diffusor ist ganz klar ein Schritt nach vorn. Nicht nur im Vergleich zu Monaco, sondern auch im Vergleich zu Barcelona, wo ich von Startplatz 13 aus zwei Punkte holen konnte."

Timo Glock (Toyota/Startplatz 13):

"Das war kein einfaches Qualifying für mich. Es ist enttäuschend, nicht in den Top Ten zu sein. Am Morgen fühlte sich das Setup wirklich gut an, aber in der Quali übersteuerte das Auto. Die Top Ten waren dennoch in Reichweite, aber am Ende von Q2 habe ich einen Fehler im Schlussektor gemacht und das war's dann. Immerhin ist es hier einfacher zu überholen als in Monaco. Das Rennen habe ich deswegen noch lange nicht aufgegeben."

Adrian Sutil (Force India/Startplatz 15):

"Für uns war dies ein wirklich gutes Qualifying. Ich bin über Platz 15 und die Tatsache, es zum zweiten Mal in Folge in den zweiten Qualifying-Durchgang geschafft zu haben, sehr glücklich. Das hatten wir nicht erwartet, denn wir hatten an diesem Wochenende bisher ein paar Probleme. Aber wir schafften es, eine gute Runde zu fahren, als es zählte. Ich bin für das Team glücklich und ich denke, dass wir im Moment wirklich stolz sein können. Ich hoffe nun auf ein gutes Rennen."

Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/Startplatz 16):

"Ich habe wirklich alles gegeben, aber ich hatte einfach keinen Grip. Wir müssen nun sicherstellen, dass wir für die kommenden Rennen nicht vorschnell zuviel am Auto verändern. Dies wird offensichtlich ein schwieriges Jahr für uns, aber ich habe keine Zweifel, dass wir zurückschlagen werden."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel