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Das Brawn-Team feiert Jenson Buttons sechsten Sieg im siebten Rennen © imago

Englands Presse sieht Türkei-Sieger Button auf dem "Weg zur Unsterblichkeit". Italiens Medien kritisieren Ferrari. Pressestimmen.

München - Mit euphorischem Lob haben die britischen Medien den erneuten Sieg von Jenson Button beim Großen Preis der Türkei kommentiert 115382(DIASHOW: Bilder des Rennens).

Für die "Times" ist der 29 Jahre alte Brawn-Mercedes-Pilot, der in Istanbul (DATENCENTER: Das Rennergebnis) den sechsten Sieg im siebten Saisonrennen feierte, "auf dem Weg zur Unsterblichkeit".

Der "Telegraph" schreibt von einem "Anschlag auf die Rekordbücher", die "Sun" von einem "der bemerkenswertesten Comebacks der britischen Sportgeschichte" (Kein Platz mehr frei auf Planet Button).

Sport1.de hat die Pressestimmen:

ENGLAND:

Sun: "Es ist eines der bemerkenswertesten Comebacks der britischen Sportgeschichte, denn Buttons Formel-1-Karriere schien bereits vorbei. Button und sein weißes Auto, das er 'Monster' nennt, sind sicher nicht mehr einzuholen. Die Frage ist nur noch, WANN und nicht mehr, OB er Weltmeister wird."

Times: "Button ist auf dem Weg zur Unsterblichkeit. Er ist meilenweit entfernt von der Konkurrenz und scheint nicht zu stoppen. Button fährt sogar in einer anderen Liga als sein Teamkollege Rubens Barrichello. Die Art, wie er diesen erneuten Sieg eingefahren hat, jagte eine Schockwelle durch das Fahrerlager."

Telegraph: "Jenson Button musste sich nur 40 Sekunden lang Sorgen machen, dass das Titelrennen in der Formel 1 noch spannend wird, dann setzte er seinen unaufhaltsamen Marsch fort. Diese Saison wird ein Anschlag auf die Rekordbücher. Button hat jetzt schon mehr Siege als Hamilton bei seinem WM-Titel in der letzten Saison. Und die schlechte Nachricht für alle anderen ist, dass sein Brawn immer besser wird. So darf Button auch vor einem Heimsieg vor 100.000 Fans im letzten Grand Prix von Silverstone träumen."

Mirror: "Button gewinnt schon wieder. Und er fährt schon wieder fehlerlos."

ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: "Super-Button in der Türkei, Massa muss sich mit Platz 6 begnügen. Leider gibt es zum Thema Ferrari wenig zu sagen. Die Wahrheit ist, dass Ferrari in Istanbul nie wirklich im Rennen war. Die Sieger dieses Grand Prix haben Maranello stark unter Druck gesetzt. Ferrari wird sich jetzt weiter auf das Tauziehen mit der FIA konzentrieren, um zu begreifen, was 2010 geschehen wird. Ferrari weiß, dass die WM 2009 zu Ende ist, jetzt heißt es, für die Zukunft zu arbeiten."

Corriere dello Sport: "Wie Massa sagt, sind drei Punkte für Ferrari keine guten Punkte. Nach der enttäuschenden Qualifikation hatte Massa kaum Hoffnungen auf einen Sieg, es wäre jedoch wichtig gewesen, so viele Punkte wie möglich zu holen."

Tuttosport: "Ein weiterer Erfolg für Button. Im siebten Rennen der Saison bestätigt er sich als absoluter Protagonist der Meisterschaft und konsolidiert seine Führungsposition in der Fahrer-WM. Ferrari ohne Schwung schafft es lediglich auf Platz sechs mit Massa und auf Platz neun mit Räikkönen. Die Leistungen der Ferrari-Piloten und ihrer Autos entsprechen immer noch nicht den Erwartungen. Für Ferrari ist die Saison zu Ende."

Repubblica: "Button ist König der Türkei. Ferrari hinkt immer nach. Brawn GP fliegt und schenkt Button den sechsten Sieg in dieser Saison. Ferrari enttäuscht. Der Fortschritt in den Leistungen seit dem Grand Prix in Monte Carlo ist in Istanbul wieder vergessen. Wer soll Button stoppen?"

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