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Jenson Button war 1999 Rookie des Jahres der britischen Formel-3-Meisterschaft © getty

Der WM-Führende strotzt vor dem Deutschland-Grand-Prix nur so vor Selbstvertrauen. Das "Superhirn" kündigt eine Steigerung an.

Von Julian Meißner

München - Zwei Millionen soll Red Bull in das letzte Update des RB5 investiert haben.

Mit dem frisch getunten Boliden fuhren Sebastian Vettel und Mark Webber in Silverstone vor zwei Wochen der Konkurrenz um die Ohren und vermiesten Brawn GP das Heimspiel gründlich.

Das soll den Briten um Weltmeisterschafts-Kandidat Nummer eins Jenson Button nicht noch einmal passieren (Alle Formel-1-News).

"Superhirn" macht Ernst

Schon damals hatte Ross Brawn angekündigt, sich bei Sebastian Vettels Auftritt vor heimischem Publikum zu revanchieren, jetzt macht das "Superhirn" Ernst.

"Wir als Team wissen, wie man einen Rennausgang analysiert, herausfindet, wo Verbesserungen nötig sind und sich dann noch stärker zurückmeldet", verkündete Brawn in Hinblick auf das neunte Saisonrennen auf dem Nürburgring am Wochenende.

Man habe aus dem Großbritannien-Grand-Prix verschiedene neue Aerodynamikteile, die noch nicht genutzt worden seien.

Button voller Selbstvertrauen

"Zusätzliche Verbesserungen für den Nürburgring sollten uns gut positioniert ins Wochenende gehen lassen", fügte der Teamchef des WM-Spitzenreiters (DATENCENTER: Der WM-Stand) an: "Die Strecke wird die Stärken unseres Autos zum Vorschein bringen."

Am mangelnden Selbstvertrauen des Top-Fahrers im Team dürfte die Mission Wiedergutmachung nicht scheitern.

Button, der bislang zugegebenermaßen bislang eine fehlerfreie Saison fährt, erklärte in der "Sportsmail" auf die Frage, wer denn der beste Fahrer der Geschichte sei, wenig bescheiden: "Ich. Ich bin der Beste."

Barrichello mit guten Erinnerungen

Entwaffnend ehrlich bekannte der Brite: "Mir ist egal, wer gewinnt, wenn ich nicht siege. Ich beneide jeden, der gewinnt."

Zu seinen Rivalen gehört auch Teamkollege Rubens Barrichello, der immer wieder betont, seinem übermächtigen Mitstreiter im WM-Kampf in die Suppe spucken zu wollen.

Der Brasilianer, der 2002 im Ferrari in der Eifel siegte, freut sich schon auf den Großen Preis von Deutschland:

"Mir hat es in der Eifel immer Spaß gemacht. Wir sind hier einige Jahre nicht gefahren. Es wird interessant zu sehen, wie sich die Strecke in einem guten Auto anfühlt."

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