vergrößernverkleinern
Sebastian Vettel liegt mit 39 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung © getty

Der Weltmeister sendet beim Auftakt zum Deutschland-GP ein Lebenszeichen. Dahinter rüsten Red Bull und Brawn zum Schlagabtausch.

München - Weltmeister Lewis Hamilton hat im abschließenden Freien Training zum Großen Preis von Deutschland (Quali, ab 13.45 Uhr LIVE) wie schon am Freitag die Bestzeit hingelegt.

Der Brite vom krisengeschüttelten McLaren-Mercedes-Team verbesserte seinen schnellsten Umlauf auf dem Nürburgring von 1:32.149 auf 1:31.121 Minuten.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sagte bereits am Freitag: "Das sah deutlich besser aus als gedacht - und wir sind sicher keine Show-Zeiten gefahren. Wir könnten wider Erwarten ganz ordentlich dabei sein morgen und übermorgen."

Dahinter gewann Deutschlands Hoffnung Sebastian Vettel im Red Bull den Schlagabtausch mit WM-Spitzenreiter Jenson Button (Vettel mobilisiert die Massen).

Vettel landete mit 1:31.542 Minuten im dritten Freien Training auf dem vierten Rang, nachdem er tags zuvor mit 1:32.331 Minuten Zweiter war.

Button (1:32.369) wurde bei nasskalten Bedingungen am Freitag in der Eifel Dritter, rutschte im Samstagstraining jedoch mit 1:32.009 Minuten auf den elften Platz ab. (Das Ergebnis in der Übersicht).

Vettel weiter in Topform

Vettel knüpfte nahtlos an seine Gala-Vorstellung von Silverstone an und fuhr Spitzenzeiten.

"Ich habe mich im Auto sehr wohl gefühlt. Das ist das Wichtigste. Es scheint aber ein bisschen enger zu sein als in Silverstone, wo vielleicht bei Brawn nicht alles gepasst hat, aber bei uns alles perfekt war", sagte er am Freitag.

Probleme am Vormittag

Im ersten Freien Training hatte der Heppenheimer seinen Red Bull mit einem technischen Problem am Streckenrand abstellen müssen (DATENCENTER: Der WM-Stand).

Zweitbester Deutscher in der Summe der ersten beiden Sessions war unerwartet Adrian Sutil im Force India in 1:32.585 Minuten auf Platz sechs (Mallya: "Podium ist kein Hirngespinst"). Sutil kam am Samstag im dritten Durchgang mit 1:32.104 Minuten nur noch auf Platz 13.

Der Bayer hatte seinen Boliden im ersten Durchgang ebenfalls mit einem technischen Problem neben der Strecke geparkt.

"Für uns war es ein guter Freitag", sagte Sutil: "Es wird schwer, in die Top Ten zu kommen. Ich denke aber, dass es realistisch ist, den zweiten Qualifying-Durchgang zu erreichen."

Rosberg vor Heidfeld

Nico Rosberg im Williams-Toyota landete auf Platz acht - zwei Plätze vor BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld.

Der Mönchengladbacher rätselte nach Platz elf am Freitag, warum er sich am Nachmittag trotz eines frischen Reifensatzes nicht steigern konnte: "Das ist sehr seltsam und muss analysiert werden."

Timo Glock, der am Freitag noch über Probleme mit der Balance und der Abstimmung klagte, war im Toyota verbesserte sich von 15 auf Platz 12.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel