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Nico Rosberg erreichte in seiner Fomel-1-Karriere bisher zweimal einen Podestplatz © getty

Nico Rosberg erreicht das beste Saisonergebnis und ist dennoch nicht bester Deutscher. Das Rennen der Lokalmatadoren.

München - Mark Webber gewann zwar das Rennen, aber den größten Sprung nach vorne machte zweifelsohne Nico Rosberg. Der 24-Jährige ging ursprünglich von Platz 15 ins Rennen, feierte aber am Ende sein bestes Saisonergebnis mit Platz vier. 128245(Bilder des Rennens)

Um ein Haar hätte es der Williams-Pilot sogar aufs Podest geschafft, denn auf Felipe Massa fehlten nur wenige Sekunden. Eben dieses zu schaffen, hat sich der Wiesbadener für die kommenden Rennen vorgenommen(DATENCENTER: Der Rennkalender 2009).

Sebastian Vettel war einmal mehr bester Deutscher und holte sich hinter seinem Teamkollegen den zweiten Platz. (RENNBERICHT: Webber siegt vor Vettel).

Für Timo Glock, Nick Heidfeld und Adrian Sutil sprangen trotz ansprechender Leistungen keine WM-Punkte heraus. (DATENCENTER: Das Rennergebnis)

Sport1.de hat das Rennen der Deutschen beim Großen Preis von Deutschland zusammengefasst:

Nico Rosberg (Williams-Toyota/Platz vier):

Mit einem hervorragenden Start gewann der Wiesbadener gleich auf den ersten Kilometern sechs Plätze und schob sich auf Platz neun vor.

Späte Boxenstopps ließen ihn zwischenzeitlich sogar auf den zweiten Platz vorrücken. Am Ende fuhr er zum fünften Mal in Folge und zum siebten Mal im neunten Rennen in die Punkte.

Platz vier war sein bestes Resultat in diesem Jahr. "Es war nur ganz knapp am Podium vorbei, aber ich bin sicher, es wird bald kommen", meinte der 24-Jährige.

Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault/Platz zwei):

Nachdem der Red-Bull-Pilot schon mit seinem Qualifying nicht ganz zufrieden war, hatte er auch beim Start Probleme und verlor zwei weitere Plätze.

Am Ende spülten ihn die bessere Strategie und die Probleme der Brawn doch noch wieder auf Rang zwei nach vorne, was ihm auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung einbrachte.

"Mit dem erneuten Doppelsieg ist das Team sehr glücklich. Aber natürlich hätte ich mein Heimrennen gerne gewonnen. Aber mein Start war nicht der beste, und plötzlich waren all diese KERS-Autos um mich herum. Da war ich zwischenzeitlich nur Achter", meinte Vettel.

Timo Glock (Toyota/Platz neun):

Nach misslungenem Qualifying und zusätzlichem Drei-Plätze-Abzug ging der Hesse mit einem randvoll getankten Toyota aus der Boxengasse ins Rennen.

Der Sprit reichte bis zur 37. Runde, in der Glock als Neunter zum einzigen Stopp an die Box kam. Diesen Platz hielt er bis zum Ende und verpasste wie zuletzt in Silverstone damit knapp einen WM-Punkt.

"Das ist natürlich schade. Aber ich konnte im ganzen Rennen nur vier Runden frei fahren, dafür war es noch ganz gut. Das war die einzig mögliche Chance", meinte Glock.

Nick Heidfeld (BMW-Sauber/Platz zehn):

Heidfeld hatte beim Start einen Platz gewonnen, war danach aber mit einem schweren Auto zunächst wieder bis auf Platz 13 zurückgefallen.

Zwar schob er sich danach wieder etwas nach vorne, da seine Hoffnung auf Regen sich aber nicht erfüllte, musste er sich mit Rang zehn begnügen.

"Ich bin sehr enttäuscht, denn heute hatten wir das Potenzial, um Punkte zu holen, was ja in diesem Jahr nicht andauernd der Fall ist, aber dann ist im Rennen einiges schief gegangen", haderte "Quick Nick".

Adrian Sutil (Force-India-Mercedes/Platz 15):

Der Pechvogel im deutschen Quintett fuhr von Platz sieben, dem besten Startplatz seiner Karriere, ein beherztes Rennen.

Zwischenzeitlich lag er mit seinem Force India sogar auf Rang zwei und klar auf Punktekurs, bis nach seinem ersten Stopp in Runde 27 wie schon im vorigen Jahr in Monte Carlo eine Kollision mit Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen sein Rennen zerstörte.

Bei einer Berührung mit dem Ferrari ging Sutils Frontflügel zu Bruch, der zusätzliche Stopp warf ihn weit zurück. Einen Vorwurf wollte er dem "Iceman" aber nicht machen.

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