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Rubens Barrichello liegt nach dem Sieg in Valencia in der WM auf Rang zwei © getty

Beim Auftakt zum Großen Preis von Belgien in Spa liegt Brawn GP vor Red Bull. Doch die Zeiten sind wenig aussagekräftig.

Von Julian Meißner

München - Nächste Runde im WM-Fight zwischen Brawn GP und Red Bull:

Den ersten Schlagabtausch beim Großen Preis von Belgien in Spa (Quali, Sa. 13.45 Uhr LIVE) haben offiziell die Briten um WM-Leader Jenson Button gewonnen.

Die Zeiten am Freitagvormittag waren aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen allerdings nur wenig aussagekräftig.

Auf dem traditionsreichen Kurs von Spa-Francorchamps gelang Button bei regnerischem und kühlem Wetter in 1:50.283 Minuten die zweitschnellste Runde.

Die absolute Bestzeit setzte Toyota-Pilot Jarno Trulli mit 1:49.675 Minuten - ebenfalls bereits zu Beginn der Session bei trockenen Bedingungen.

Vettel hält sich zurück

Wie schon am Donnerstag angekündigt, fuhr Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel aufgrund des Mangels an frischen Motoren nur sehr wenig: Der Heppenheimer absolvierte lediglich eine Installationsrunde.

Sein Teamkollege Mark Webber wurde auf der längsten Strecke im Rennkalender mit einer Bestzeit von über zwei Minuten 17., war jedoch auch nur im Regen unterwegs.

Neben Vettel blieb einzig McLarens Weltmeister Lewis Hamiton, der im Vorjahr in Belgien den Sieg wegen unerlaubten Abkürzens verloren hatte, ohne gezeitete Runde.

Fisichella für Badoer?

Schnellster Fahrer im Regen war Force-India-Routinier Giancarlo Fisichella in 2:03.972 Minuten. Der Italiener wird derzeit vermehrt mit dem Ferrari-Cockpit Felipe Massas in Verbindung gebracht, das momentan Luca Badoer inne hat.

Badoer war am Freitagmorgen wie schon in Valencia am langsamsten unterwegs, zumindest unter den Piloten, die im Trockenen fuhren.

Rosberg bester Deutscher

Bester Deutscher bei den schwierigen Verhältnissen war in der Endabrechnung Nico Rosberg im Williams auf Platz zwölf.

Nick Heidfeld (BMW-Sauber) wurde 14., Adrian Sutil (Force India) kam auf Platz 16 und Toyota-Pilot Timo Glock auf Platz 18.

Buemi mit leichtem Crash

Vor allem die unerfahrenen Piloten hatten mit dem rutschigen Kurs nahe der deutschen Grenze zu kämpfen.

Sebastien Buemi setzte seinen Toro Rosso nach einem Abflug in die Streckenbegrenzung und zerstörte den Frontflügel seines STR4. Auch Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes leistete sich einen Ausritt ins Kiesbett.

Der zweite Trainingsdurchgang findet ab 14 Uhr statt.

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