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Den letzten Deutschland-GP in Hockenheim gewann Lewis Hamilton © imago

Die Zukunft des Hockenheim-Grand-Prix ist gesichert. Nach extrem schwierigen Verhandlungen wird der Vertrag bis 2018 verlängert.

Hockenheim - Erst drohte die Vollbremsung, jetzt aber steht die Startampel für die Formel 1 auf dem Hockenheimring sogar bis 2018 auf Grün.

Nach monatelangen extrem schwierigen Verhandlungen gaben die Verantwortlichen am Mittwoch sichtlich erleichtert die spektakuläre Vertragsverlängerung bekannt.

Bis zuletzt war das Rennen wegen eines befürchteten Verlustes in Höhe von etwa sechs Millionen Euro stark gefährdet.

Der Deutschland-Grand-Prix ist bereits in den WM-Kalender aufgenommen worden und soll am 25. Juli 2010 als 11. WM-Lauf stattfinden. 2011 ist gemäß der vereinbarten Rotation wieder der einstige Rivale Nürburgring Schauplatz des deutschen Formel-1-Rennens.

"Was lange währt, wird endlich gut"

Die Freude über die gute Nachricht war auch beim ab kommender Saison einzigen deutschen Automobilhersteller in der Königsklasse groß.

"Was lange währt, wird endlich gut", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug in Suzuka, wo am Sonntag der Große Preis von Japan stattfindet.

Für Mercedes-Benz ist Hockenheim wegen der geringen Entfernung zum Stammwerk seit jeher das Formel-1-Heimrennen.

Das Zusammenspiel zwischen der Stadt Hockenheim, Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone und der baden-württembergischen Landesregierung habe laut Haug letztlich den gewünschten Erfolg gebracht: "Deutschland bleibt dadurch alljährlich auf der Formel-1-Weltkarte." (DATENCENTER: Rennkalender und Kurse 2009)

Ecclestone mit Rettungsplan

Noch im Juni schienen die Lichter in Hockenheim auszugehen. Da hatte nämlich der Gemeinderat der Stadt einstimmig beschlossen, den Ausstieg aus dem Vertrag zur Formel 1 zu vereinbaren.

Die Stadt Hockenheim ist zu 94 Prozent an der Hockenheimring GmbH und damit auch allen auftretenden Verlusten beteiligt.

Danach hatte Ecclestone einen neuen Rettungsplan für das Rennen in Hockenheim vorgelegt. Der Brite hatte dabei Bereitschaft gezeigt, beim Antrittsgeld Zugeständnisse zu machen. Dafür sollen mögliche Gewinne geteilt werden.

Hockenheim braucht rund 60.000 Zuschauer, um mit dem deutschen Grand Prix aus der Verlustzone zu fahren.

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