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Heikki Kovalainen liegt mit 22 WM-Punkten auf Platz 11 © imago

Irreguläre Wetterbedingungen beim Training zum Japan-Grand-Prix. Heikki Kovalainens Bestzeit verkommt zum Muster ohne Wert.

Suzuka - Die Fahrer saßen die meiste Zeit untätig in der Garage, durch die Boxengasse schwammen Papierboote.

Der Regen von Suzuka machte der Formel 1 zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes (Quali, Sa., ab 6.45 Uhr LIVE) einen Strich durch die Rechnung. Nur Timo Glock hatte alles richtig gemacht (Das Trainingergebnis).

Glock erkältet

Der Toyota-Pilot war wegen einer Erkältung im Hotel geblieben. "Wenn es am Samstag und Sonntag wie angesagt trocken wird, hat er überhaupt nichts verpasst", sagte Sebastian Vettel nach den Wasserspielen im freien Training.

Der Red-Bull-Pilot freute sich ein bisschen, dass er durch den Regen seinen Motor noch mehr schonen konnte als vorgesehen und einen positiven Eindruck von seinem Boliden bekommen hat.

"Das Wetter ist mir wurscht"

"Die Zeiten zu interpretieren, wäre schwachsinnig. Wichtig war, dass sich das Auto gut angefühlt hat", meinte Vettel, der unter den schlechteren Bedingungen am Nachmittag hinter Force-India-Pilot Adrian Sutil Zweitschnellster war.

Dennoch wünscht sich Vettel, der zwei seiner drei Siege im Nassen geholt und noch eine kleine rechnerische Chance auf den WM-Titel hat, nicht unbedingt auch für das Rennen am Sonntag Regen: "Das Wetter ist mir eigentlich wurscht. Unser Auto funktioniert im Nassen genauso gut wie im Trockenen."

Brawn schwänzt

Vettel (59 Punkte) müsste mindestens sechs Punkte auf WM-Spitzenreiter Jenson Button (Großbritannien/84) im Brawn-Mercedes aufholen, um weiter im Titelrennen zu bleiben (Erster Matchball für Button).

Würde Button seinerseits fünf Punkte mehr holen als sein Teamkollege Rubens Barrichello (Brasilien/69), stünde er schon nach dem 15. von 17 WM-Läufen als neuer Weltmeister fest.

Im strömenden Regen am Nachmittag verzichteten Button und Barrichello auf weitere Probefahrten und machten lieber vorzeitig Feierabend. Ebenso wie McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen, der am Vormittag bei etwas weniger Wasser auf der Strecke die Tagesbestzeit markiert hatte.

Trockenes Wetter in der Quali?

Komplett trocken blieb als Einziger Timo Glock, der am Morgen über leichtes Fieber geklagt hatte. Der Teamarzt empfahl ihm, lieber einen Tag zu pausieren, um für die Qualifikation am Samstag und das Rennen wieder fit zu werden.

"Schade, ich wäre gerne im Regen gefahren", sagte Glock: "Aber da am Samstag und Sonntag total andere Bedingungen herrschen sollen, habe ich auch nichts verpasst." Vertreten wurde der Hesse durch den japanischen Toyota-Ersatzfahrer Kamui Kobayashi.

Glock verbrachte fünf Tage nach seinem zweiten Platz beim Nachtrennen in Singapur den Tag im Circuit Hotel an der Strecke.

Nach Aussage seines Managers Hans-Bernd Kamps war Glocks Temperatur (39,1 Grad) schon im Laufe des Vormittags wieder zurückgegangen. "Er wollte sogar zum zweiten Training schon wieder kommen, aber dann haben wir gemeinsam mit dem Team entschieden, dass er sich besser ausruhen soll", sagte Kamps.

Die Trainingszeiten:

1. Heikki Kovalainen, McLaren-Mercedes 1:40,356 Minuten

2. Kazuki Nakajima, Williams-Toyota 1:40,648

3. Adrian Sutil, Force-India-Mercedes 1:40,806

4. Giancarlo Fisichella Ferrari, 1:40,985

5. Sebastien Buemi, Toro-Rosso-Ferrari 1:41,421

6. Lewis Hamilton, McLaren-Mercedes 1:41,443

7. Fernando Alonso, Renault 1:41,532

8. Kimi Räikkönen, Ferrari 1:41,577

9. Rubens Barrichello, Brawn-Mercedes 1:41,821

10. Nico Rosberg, Williams-Toyota 1:42,188

11. Mark Webber, Red-Bull-Renault 1:42,332

12. Vitantonio Liuzzi, Force-India-Mercedes 1:42,475

13. Jarno Trulli, Toyota 1:42,657

14. Jaime Alguersuari,Toro-Rosso-Ferrari 1:42,667

15. Robert Kubica, BMW-Sauber 1:42,833

16. Nick Heidfeld, BMW-Sauber 1:42,977

17. Sebastian Vettel, Red-Bull-Renault 1:43,218

18. Jenson Button, Brawn-Mercedes 1:43,318

19. Kamui Kobayashi ,Toyota 1:43,407

20. Romain Grosjean, Renault 1:43,572

(Toyota-Pilot Timo Glock verzichtete wegen einer Erkältung auf das Training und wurde von Kamui Kobayashi vertreten

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