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Kimi Räikkönen belegt in der WM mit 48 Punkten Platz sechs © getty

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss von Ferrari gehen Italiens Zeitung hart mit der Scuderia ins Gericht. Pressestimmen.

München - Die Formel-1-Saison 2009 ist vorbei. In Abu Dhabi gewann Sebastian Vettelmit einem starken Endspurt das letzte Rennen des Jahres 169434(DIASHOW: Der Abu-Dhabi-Grand-Prix).

Von den Medien im Ausland wird das junge deutsche Talent stürmisch gefeiert. Doch nicht jeder erntet nach dem Showdown in der Wüste Lob 149801(Bilder: Das Fahrerkarussell).

Italiens Zeitungen gehen mit Ferrari ins Gericht und besonders ein Pilot wird mit harten Worten kritisiert. Die Pressestimmen zum Grand Prix von Abu Dhabi.

Italien

Gazzetta dello Sport: Ferrari, ein Zusammenbruch: Nach 16 Jahren verfehlt Maranello das Podest der Konstrukteure. Der junge Sebastian Vettel brüllt vor Freude und singt die deutsche Nationalhymne. Das Symbol der Niederlage Ferraris 2009 ist Giancarlo Fisichella, der nach der enttäuschenden Erfahrung den Tränen nahe ist, aber auch das blasse Gesicht Räikkönens, der beim Abschied von Ferrari weder Gefühle noch Wehmut zeigt.

Corriere dello Sport: Vettel ist reif für die nächste WM. Der Deutsche von Red Bull siegt beim letzten Lauf der Saison, für Ferrari geht eine katastrophale Saison zu Ende. Alles ist dunkel um Maranello, Ferrari will diese Saison so rasch wie möglich vergessen.

Tuttosport: Ferrari, die Endblamage, doch Alonso zeigt sich sicher: 'Mit mir wird es eine Wende geben.' Ferrari verfehlt das Konstrukteurspodest. Räikkönen verabschiedet sich aus Maranello. McLaren winkt, doch der Finne hat noch keinen Vertrag unterzeichnet.

La Repubblica: Der Vorhang fällt über das katastrophale Jahr von Ferrari, auch das letzte Rennen ist eine Qual. Die roten Boliden aus Maranello sind verheerend, Ferrari muss auch auf das Konstrukteurspodest verzichten. Sebastian Vettel hat wieder einmal bewiesen, dass er mit Konzentration große Chancen hat.

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