vergrößernverkleinern
Nico Rosberg bestreitet beim Grand Prix in Bahrain sein 71. Formel-1-Rennen © getty

Rosberg ist enttäuscht, Glock freut sich über Platz 19. Sport1.de hat die Reaktionen zum Qualifying in Bahrain zusammengefasst.

München - Die erste Runde zwischen dem Altmeister und dem Jungspund ging an Nico Rosberg.

Der 24-Jährige zeigte seinem prominenten Mercedes-Teamkollegen Michael Schumacher im Qualifying beim Saisonauftakt in Bahrain (Rennen, So., 12.45 Uhr LIVE) den Auspuff, war aber dennoch nicht zufrieden (DATENCENTER: Die Startaufstellung).

"Ich hatte eigentlich auf die Pole gehofft, auch wenn ich das nicht gesagt habe", erklärte Rosberg, der es auf Platz fünf schaffte. Schumacher konnte dagegen mit Startplatz sieben gut leben.

Mindestens ebenso glücklich waren natürlich Pole Setter Sebastian Vettel (Red Bull), McLaren-Pilot Lewis Hamilton und sogar Timo Glock vom neuen Team Virgin Racing, der von Startplatz 19 ins erste Saisonrennen geht.

Sport1.de hat die Reaktionen zum Qualifying in Bahrain zusammengefasst.

Sebastian Vettel (Red Bull / Pole Position):

"Diese Pole Position ist eine große Überraschung. Wir wussten vorher nicht, wo wir stehen. Der Freitag war hart, da wir so nicht viel fahren konnten wie wir wollten. Es war eine lange Nacht für die Mechaniker, ich habe einige müde Gesichter gesehen heute Morgen. Das Qualifying lief dann relativ reibungslos und ich freue mich über das Ergebnis. Es ist ein gutes Gefühl, an der Spitze zu sein." (EXKLUSIV: Vettel im Sport1.de-Interview)

Felipe Massa (Ferrari / Platz 2):

"Glückwunsch an Sebastian, super Arbeit! Für mich ist es schön, nach schwierigen Zeiten wieder hier zu sein. Ich bewege mich in die richtige Richtung, das spüre ich. Für das Team ist dieser Start eine gute Motivation. Red Bull und die anderen sind stark, deshalb wird es ein schweres Rennen werden. Aber ich freue mich, hier um die Spitze mitkämpfen zu können."

Fernando Alonso (Ferrari / Platz 3):

"Ich bin natürlich sehr froh. Beim ersten Rennen sind immer viele Fragen offen nach diesem langen Winter und den großen Unterschieden bei den Benzinmengen. Man weiß nie, was die Konkurrenz macht. Für uns ist es toll, beide Fahrer in den Top drei zu haben. Das heißt, das wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben."

Lewis Hamilton (McLaren / Platz 4):

"Ich bin überwältigt von diesem Ergebnis. Wir haben nicht die Pace von Red Bull und Ferrari, deshalb bin ich überrascht so durchgekommen zu sein. Für uns ist das ein großartiger Beginn. Ich hoffe, ich kann diese Position im Rennen halten oder sogar noch mehr rausholen."

Nico Rosberg (Mercedes / Platz 5):

"Um ehrlich zu sein, hatten wir etwas mehr erwartet für heute. Ich hatte eigentlich auf die Pole gehofft, auch wenn ich das nicht gesagt habe. Aber uns hat der Speed gefehlt, um ganz vorne anzugreifen, also sollten wir nicht zu enttäuscht sein. Es war wirklich schwierig, da die Reifen überhitzt haben. Wenn du einen kleinen Fehler gemacht hast und Übersteuern hattest, hast du direkt den Grip für die nächsten paar Kurven verloren. Es wird im Rennen wichtig sein, auf die Reifen zu achten. Insgesamt ist es ein guter Start für mich, und mit ein bisschen Glück sollten wir um das Podium kämpfen können."

Michael Schumacher (Mercedes / Platz 7):

"Ich bin zufrieden mit dem siebten Platz, nachdem ich so lange weg war von der Formel 1. Zufällig hatte ich die gleiche Position, als ich meine Karriere in Spa 1991 begann. Es hat Spaß gemacht, mit meinem neuen Team zu arbeiten. Ich schätze die Bemühungen, die man macht, um mich dabei zu unterstützen, zurück ins Geschäft zu finden. Die Jungs sind wirklich gut, und ich denke, dass wir uns über das Wochenende Schritt für Schritt verbessert haben. Ich freue mich auf das Rennen und erwarte, dass da noch einiges kommt."

Jenson Button (McLaren / 8):

"Ich hatte mit blockierenden Vorderrädern zu kämpfen. Während des Qualifyings wurde es besser und besser, aber auf dem letzten Versuch war etwas nicht in Ordnung. Irgendetwas fühlte sich faul an. Wir müssen uns das Auto aus diesem Grund nun anschauen und herausfinden, was das Problem ist. Ich bin überrascht, überhaupt Achter geworden zu sein, denn auf der letzten Runde hatte ich ganz schön zu kämpfen. Red Bull ist sehr, sehr schnell, selbst Ferrari konnte im Qualifying nicht mit ihnen mithalten."

Adrian Sutil (Force India / Platz 10):

"Das Team kann stolz sein. Ich bin jedenfalls stolz, es in die Top Ten geschafft zu haben. Es war von Anfang an unsere Taktik, auf die harten Reifen zu setzen. Es ist riskant, mit den weichen in das Rennen zu starten. Keiner weiß, wie lange sie halten. Es wird schwierig für die anderen. Unser Ziel ist es nun, in die Punkte zu kommen." 180745(DIASHOW: Teams und Fahrer 2010)

Nico Hülkenberg (Williams / Platz 13):

"Ich hatte mir von meiner ersten Quali mehr erhofft. Aber das Auto war nicht perfekt und ich habe keine gute Runde zusammenbekommen. Diese Kombination muss man natürlich teuer bezahlen in der Formel 1, und deshalb haben wir es auch nicht in Q3 geschafft. Es macht nicht viel Sinn, über das Rennen zu spekulieren. Das Einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es hart für alle wird. Entscheidend wird zudem sein, richtig mit den Reifen umzugehen."

Timo Glock (Virgin / Platz 19):

"Es ist toll, dass wir heute das beste der neuen Teams waren, darüber freue ich mich. Das ist ein echtes Teamergebnis und gehört allen, die unter wirklich schwierigen Umständen so hart daran gearbeitet haben, das Beste aus unserem ersten Paket zu holen. Dass wir nur 2,7 Sekunden weg sind von Teams, die viele Jahre mehr Erfahrung haben, ist sogar noch besser."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel