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Nico Rosberg liegt in der WM-Wertung mit 35 Zählern auf Platz vier © getty

Beim Training in China liegen drei Deutsche unter den Top fünf. Lewis Hamilton fährt Bestzeit. Sebastien Buemi fliegt kurios ab.

Schanghai - Nico Rosberg, Michael Schumacher und Sebastian Vettel sind im freien Training für den Großen Preis von China (Quali., Sa., ab 7.45 Uhr LIVE und auf SPORT1) in die Top fünf gefahren. (SERVICE: Das Trainingsergebnis)

Rosberg landete hinter McLaren-Pilot Lewis Hamilton auf dem zweiten Rang, sein Mercedes-Kollege Schumacher war nur unwesentlich langsamer und belegte Platz vier unmittelbar vor Vettel im Red-Bull-Renault.

"Das sah heute ganz vernünftig aus", kommentierte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug das Resultat der Silberpfeile: "Unsere Richtung stimmt, sowohl im Renn-Trimm als auch mit weniger Gewicht sahen unsere Rundenzeiten ordentlich und konstant aus. Das Kräfteverhältnis an der Spitze des Feldes schätze ich ähnlich wie bei den letzten Rennen ein."

Alonso mit Motorschaden

Dagegen mussten sich die in der WM-Wertung vor Vettel liegenden Ferrari-Fahrer Felipe Massa und Fernando Alonso mit den Rängen elf und zehn begnügen. Bitter für Alonso: Im ersten Trainingsdurchgang kam es erneut zu einem Motorschaden an seinem roten Renner.

Alonso wiegelte jedoch ab: "Der Motor war der, den wir nach dem Bahrain-Qualifying getauscht hatten. Wir wussten, dass er früher oder später einen Defekt haben würde. Auf unseren Motoren-Einsatzplan hat das keine Auswirkung."

Sutil Siebter

Vor dem 4. von 19 WM-Läufen am Sonntag in Schanghai hat Vettel als Dritter hinter dem punktgleichen Alonso (beide 37) zwei Zähler Rückstand auf Massa (39). (DATENCENTER: Der WM-Stand)

Rosberg folgt mit weiteren zwei Punkten Abstand auf Position fünf, Rückkehrer Schumacher hat bislang neun Punkte gesammelt.

Einen ordentlichen siebten Platz belegte am Freitag Adrian Sutil im Force-India-Mercedes. Formel-1-Einsteiger Nico Hülkenberg wurde 17., deutsches Schlusslicht war Timo Glock für Neuling Virgin auf Position 22.

Vorderräder brechen ab

Im ersten Training am Vormittag hatte ein bizarrer Unfall von Toro-Rosso-Pilot Sebastien Buemi für eine Schrecksekunde gesorgt.

An der schnellsten Stelle des Kurses brachen am Auto des Schweizers beim Anbremsen aus mehr als 300 km/h an einer heftigen Bodenwelle plötzlich beide Vorderräder ab, Buemi rutschte an der Leitplanke entlang durch ein Kiesbett in einen Reifenstapel. Der 21-Jährige blieb unverletzt.

Radträger gebrochen

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost vermutete nach einer ersten Analyse einen Materialfehler. "Es ist wohl zuerst der rechte Radträger gebrochen, danach dann der linke dann mit", sagte Tost, nachdem er sich Zeitlupenbilder angeschaut hatte.

Bei dem Radträger handelte es sich um ein komplett neues Teil, das zuvor noch nicht im Einsatz war. "Es war wohl ein Materialfehler oder ein Fehler in der Behandlung des Materials, das können wir aber erst zu Hause untersuchen", meinte Tost.

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