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Michael Schumacher ist nach vier Rennen mit zwei Punkten WM-Zehnter © imago

Mercedes-Star Michael Schumacher ist nach seinem verkorksten China-Wochenende auch das beherrschende Thema in den Pressestimmen.

München - Ein schwarzes Wochenende für Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher (DATENCENTER: Das Rennergebnis). Das sehen auch die Medien in Italien und Österreich so.

Der alte Löwe sei von einer Schar junger und hungriger Tier angegriffen worden, so sieht der italienische "Corriere dello Sport" das enttäuschende Resultat des Mercedes-Piloten beim China-Grand-Prix. Es ist nicht das härteste Urteil über den Rekord-Weltmeister. (DATENCENTER: Der WM-Stand)

SPORT1.de fasst die Pressestimmen zusammen:

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: Schumacher, der sogar vom Russen Petrow überholt worden ist, hat den schlechtesten Tag seiner Karriere erlebt. Michael leidet. Warum hat er sich das angetan?

Corriere dello Sport: Jenson Button ist der Herr der Formel 1. Der Sieg beschert dem Weltmeister die Spitzenposition. Man begreift, dass Michael Schumacher in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Die Reifen sind keine Entschuldigung. Der alte Löwe ist von einer Schar junger und hungriger Tiere angegriffen worden.

Tuttosport: Schumi, was für eine Blamage. Michael ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Er verlässt das Auto, als wäre er darin zerstückelt worden.

La Stampa: Eine Formel 1 ohne Überholmanöver? Das müsste man Schumacher fragen, der pausenlos überholt worden ist. Armer Michael, er ist nicht mal als Formel-1-Debütant derart gedemütigt worden. Alle haben ihn lächerlich gemacht: alte Rivalen (Alonso), junge Krieger (Kubica, Vettel und Hamilton), Ex-Teamkollegen (Massa), seine eigenen Landsleute (Sutil) und sogar der Russe Petrow, der erst sein viertes Rennen bestritten hat.

La Repubblica: Michael Schumacher gehört nicht mehr in die Liga der besten Formel-1-Piloten. Er ist sogar von Neuling Petrow schlecht behandelt worden ist. Der Deutsche ist langsam und unbeholfen.

ÖSTERREICH

Kronen Zeitung: Im Grand Prix von China zog Jenson Button das große Los: Zweiter Saisonsieg und WM-Führung. Red Bull Racing enttäuschte.

Kurier: Im Eiltempo in die Sackgasse. Nach Rang 10 wächst auf Michael Schumacher der Druck der Öffentlichkeit. Einmal mehr sicherte sich Jenson Button einen Grand-Prix-Sieg dank kluger Strategie.

Österreich: Button trickst Red Bull aus. Sebastian Vettel verzockte sich und wurde nur Sechster.

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