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Jean Todt ist zu Gesprächen bereit
Jean Todt ist seit Oktober 2009 Präsident des Welt-Automobilverbands FIA © getty

Der Strafenkatalog für Raserei soll in den Augen von FIA-Boss Jean Todt ausgeweitet werden. Todts Idee findet Befürworter.

Montreal - Formel-1-Verkehrssündern sollen künftig gleich doppelt bestraft werden.

Den "Rasern" drohen neben Strafen durch Zivilgerichte künftig nach Fehlverhalten im öffentlichen Straßenverkehr auch Konsequenzen durch den Automobil-Weltverband FIA. (DATENCENTER: Der WM-Stand)

Ein entsprechender Vorstoß von FIA-Boss Jean Todt stieß bei Teamchefs auf Zustimmung. "Ich befürworte dies absolut", sagte beispielsweise Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Hamilton als Stein des Anstoßes

Todt hatte seine Idee nach der Verkehrsüberschreitung von Ex-Weltmeister Lewis Hamilton am 26. März am Rande des Großes Preises von Australien in Melbourne eingebracht.

Kavaliersstart von Hamilton

Der Brite muss sich am 24. August wegen aggressiver Fahrweise vor einem australischen Gericht verantworten. Bei dem Vorfall hatte Hamilton nach dem freien Training seinen Mercedes mit durchdrehenden Rädern stark beschleunigt und war dabei einer Polizeistreife aufgefallen.

Idee erhält Unterstützung

"Die Fahrer sind Botschafter für sicheres Fahren auf der Straße. Wir hätten sicherlich keine Probleme damit, wenn diese Regelung eingeführt würde", so Horner weiter.

Unterstützung erhält Todt sogar von Hamiltons McLaren-Mercedes-Teamchef Martin Whitmarsh: "Ja, ich bin damit einverstanden."

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