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Fernando Alonso gewann in Hockenheim seinen zweiten Grand Prix für Ferrari © getty

Fernando Alonso peilt trotz verkorkster Quali den Sieg in Spa an, Sebastian Vettel ist selbstkritisch. SPORT1 hat die Stimmen.

München - Fernando Alonso blieb erstaunlich cool nach dem verkorksten Qualifying zum Großen Preis von Belgien (So. 13.45 Uhr im LIVE-TICKER) .

Der Spanier von der Scuderia Ferrari hatte im Freitagstraining noch zweimal die Bestzeit markiert, für das Rennen sprang aber nur Startposition zehn heraus.

"Kein Drama", kommentierte Alonso und zeigte sich zuversichtlich, bei ähnlich wechselhaften Bedingungen wie am Samstag im Rennen weit nach vorne fahren zu können (DATENCENTER: Die Startaufstellung).

Neben Pole-Setter Mark Webber machen sich auch Sebastian Vettel und Lewis Hamilton im McLaren Hoffnungen auf den Sieg in Spa. Robert Kubicas Gebete wurden erhört.

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying zusammengefasst.

Mark Webber (Red Bull), Startplatz 1:

"Spa ist ein toller Ort, um sich die Pole zu holen - eine sehr spezielle Strecke. Mit meiner ersten Runde im letzten Durchgang war ich sehr glücklich, aber man weiß ja nie, ob es reicht. Aufgrund des Regenschauers war es dann für die anderen aber schwer, sich zu verbessern. Das Rennen wird interessant werden und bestimmt nicht in der ersten Runde entschieden."

Lewis Hamilton (McLaren), 2:

"Wir hätten die Pole-Position haben können, aber in La Source bin ich in meiner letzten Runde etwas von der Ideallinie abgekommen. Hier ist die Pole aber nicht so wesentlich. Wir sind schon das ganze Wochenende sehr schnell, und ich bin in einer guten Position. Das Auto fühlt sich toll an. Für das Rennen morgen - und auch in Monza - müssen wir aus unserem sehr konkurrenzfähigen Paket Kapital schlagen."

Robert Kubica (Renault), 3:

"Nach meiner ersten fliegenden Runde in Q3 war ich bereits Zweiter. Leider konnte ich jedoch meinen zweiten Satz weicher Reifen nicht mehr nutzen, weil bei der Rückkehr an die Box mein Motor kurz vor der Boxeneinfahrt abstarb. Also saß ich in der Garage, sah der Konkurrenz zu und betete für plötzlich einsetzenden Sturzregen - und wirklich, es begann leicht zu tröpfeln. Lediglich Lewis Hamilton gelang es noch, seine Zeit zu verbessern. Das hat mich zwar eine Platzierung und die erste Startreihe gekostet, aber damit kann ich leben."

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Sebastian Vettel (Red Bull), 4:

"Mein erster Versuch in Q3 war nicht gut genug, so einfach ist das. Ich habe ein paar Fehler anfangs des ersten Sektors gemacht und an Schwung verloren. Auf der letzten Runde war ich dann besser unterwegs, bin aber in Turn 14 etwas weit raus gekommen, und das war's dann. Heute war das Wichtigste, dass das Auto sehr gut war. Gut genug, um vor allen anderen zu landen. Das ist heute mir nicht gelungen, also muss es morgen passieren."

Adrian Sutil (Force India), 8:

"Die Qualifikation lief recht gut, auch wenn ich vielleicht ein bisschen zu spät draußen war. Daher konnte ich nur eine Runde fahren. Die zweite wäre wohl ein bisschen schneller geworden, aber der achte Platz ist eine gute Ausgangsposition. Wie jeder weiß, ist hier Überholen möglich."

Nico Hülkenberg (Williams), 9:

"Zwei Autos in den Top Ten sind kein schlechtes Ergebnis für das Team. Ich bin zufrieden, besonders, wenn man bedenkt, dass die Reifen auf meinem letzten Run in Q3 ihre besten Zeiten hinter sich hatten. Wegen des Wetters bin ich entspannt. Bei gemischten Bedingungen muss man es nehmen wie es kommt. Klar ist aber, dass wir in den Punkten landen wollen."

Fernando Alonso (Ferrari), 10:

"Es gibt keinen Grund, ein Drama zu veranstalten. Wir müssen ruhig und konzentriert bleiben. Das Ergebnis hat nichts mit der Performance des Autos zu tun. Es ist das Wetter. Natürlich kann ich nicht zufrieden sein, aber wenigstens ist dies eine Strecke, wo die Startposition nicht so entscheidend ist. Das Ziel für das Rennen bleibt gleich: Vielleicht gewinnen, vielleicht das Podium. Mal schauen."

Nico Rosberg (Mercedes), 14:

"Das war kein ideales Wochenende bis jetzt. Aufgrund der Strafversetzung wegen des Getriebewechsels haben wir uns für ein Regensetup entschieden, denn das sollte unsere einzige Chance im Rennen sein. Generell hat heute der Grip gefehlt, aber mein Hauptproblem war der Verkehr auf meiner schnellen Runde in Q2. "

Timo Glock (Virgin), 20:

"Ein gutes Qualifying. Wir haben heute durch den Einzug in Q2 die Chance bekommen, etwas mehr vom Potenzial des Teams und auch von mir selbst zu zeigen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Performance, weil ich unter diesen Bedingungen keine Fehler gemacht und das Beste aus dem Auto herausgeholt habe. Es könnte ein ereignisreiches Rennen werden - ich hoffe, wir machen das Beste daraus."

Michael Schumacher (Mercedes), 21:

"Schade, ich wäre natürlich gerne in den Top Ten gewesen. Ich glaube, wir hätten es schaffen können, aber ich hatte Verkehr auf meiner letzten Runde, weshalb ich nicht mehr pushen konnte. Im Wissen, dass ich sowieso zehn Plätze nach hinten versetzt werde, hoffe ich nun auf gemischtes Wetter. Das würde immerhin etwas Bewegung ins Rennen bringen und könnte uns einen Vorteil verschaffen."

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