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Der Korean International Circuit (Computersimulation) ist 5600 Meter lang © imago

Die Veranstalter des Rennens in Yeongam versuchen nach der erneuten Verschiebung der Abnahme, die Bedenken zu zerstreuen.

Seoul - Die Veranstalter des Großen Preises von Südkorea haben Zweifel aus dem Formel-1-Zirkus an der rechtzeitigen Fertigstellung des Kurses für das Premieren-Rennen am 24. Oktober zurückgewiesen.

"Wir werden kein Problem damit haben, das Rennen auszurichten, denn wir haben die Arbeiten fast abgeschlossen. Wir werden uns damit beeilen", sagte Kim Jae-Ho, ein Sprecher der Streckenbetreiber, der französischen Nachrichtenagentur "AFP".

Bis zur Streckenabnahme durch Charlie Whiting, den Technischen Direktor des Automobil-Weltverbandes FIA, werde alles fertig sein, versprach er.

Abnahme 13 Tage vor dem Rennen

Diese Streckenabnahme hatte die FIA am Wochenende zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verschoben. Der jetzt festgelegte Termin ist erst 13 Tage vor dem Rennen, was zuletzt selbst Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nervös gemacht hatte.

"Das ist nicht gut. Es hatte schon vor sechs Wochen abgenommen werden sollen", hatte Ecclestone der "BBC" gesagt: "Normalerweise haben wir einen Check 90 Tage vorher."

Der Brite hofft dennoch, dass die Veranstalter die Strecke noch fertig bekommen. "Es ist gefährlich, was wir im Moment machen. Sie sagen, es werde alles klappen, also hoffen wir, dass sie recht behalten", meinte er.

Sorgen auch bei den Teams

Auch die Teamchefs hatten sich besorgt geäußert.

"Wir wünschen uns 100 zu vergebende Punkte und vier Rennen, aber nach dem, was ich höre, gibt es viele Bedenken. Aber Bernie und die Koreaner werden daran arbeiten", sagte McLaren-Boss Martin Whitmarsh.

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Renault-Teamchef Eric Bouillier sagte: "Es ist nicht leicht, im Vorfeld nicht zu wissen, ob die Strecke fertig wird oder nicht. Das ist natürlich nicht gut."

"Ich glaube, wir werden definitiv in Südkorea sein", meinte dagegen Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Momentan sind noch alle Flüge gebucht."

Fünf Kandidaten dicht beisammen

Eine mögliche Absage des Rennens hätte auch deutliche Auswirkungen auf die aktuelle WM. Dann würde den Fahrern eine Gelegenheit zum Punktesammeln fehlen.

Für einen Sieg gibt es 25 Zähler, und genau um diese Punktzahl sind zurzeit der WM-Spitzenreiter Mark Webber (202) und der auf Rang fünf liegende Titelverteidiger Jenson Button (177) getrennt.

Dazwischen liegen Fernando Alonso (191), Lewis Hamilton (182) und Sebastian Vettel (181).

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