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Bernd Mayländer lenkt seit 2000 das Safety Car in der Formel 1 © getty

Chaos in Südkorea, Schwerstarbeit für das Safety Car. Alle Fakten zum umstrittensten Rennen des Jahres in Yeongam kompakt.

München - Das erwartete Chaos blieb aus, das unerwartete trat ein.

Der wohl umstrittenste Grand Prix des Jahres in Yeongam, die Premiere in Südkorea, stand bis kurz vor Beginn auf der Kippe.

"Es war nicht leicht, aber alles ist rechtzeitig fertig geworden", gab Formel-1-Chef Bernie Ecclestone bekannt - zuvor war noch von Schlangen und Nägeln auf der Strecke die Rede.

Statt einer Baustelle sorgte dann aber starker Regen und der Faktor Zeit für allgemeine Konfusion. (303285DIASHOW: Die Bilder des Rennens)

Viel Arbeit für das Safety Car

Insgesamt eine Stunde lang wurde das Rennen unterbrochen, die ersten 18 Runden führte das Safety Car das Feld an, am Ende waren es ganze 24 Umläufe.

Weitere drei Mal musste Bernd Mayländer nach Unfällen auf die Strecke, nur 15 von 24 Piloten lenkten ihren Boliden ins Ziel, und die Dunkelheit brach nur Minuten nach Rennende ein.

Zu Beginn des 17. Grand Prix des Jahres sah kaum einer der Fahrer sein Hand vor Augen, wie Michael Schumacher zugab.

"Sebastian konnte nicht einmal das Safety Car vor sich sehen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner über seinen Schützling Vettel.

Vettel scheitert an der Technik

Ironischerweise schied der Deutsche in Führung liegend neun Runden vor Schluss aufgrund eines Motorschadens und nicht wegen der miserablen Bedingungen aus.

Ferrari-Pilot Fernando Alonso, der kurz zuvor in der Box hinter Lewis Hamilton (McLaren) zurückfiel, war am Ende des Tages der Nutznießer und führt durch den Sieg nun die WM-Wertung an.

Dennoch resümierte auch der Spanier: "Das sind die schlimmsten Bedingungen, die ich je erlebt habe." (DATENCENTER: Das Rennergebnis)

SPORT1 nennt die Fakten zum 17. Rennen des Jahres in Yeongam kompakt.

Top Drei 2010:

1. Fernando Alonso (Spanien), Ferrari, 2:48:20,810 Stunden

2. Lewis Hamilton (Großbritannien,) McLaren-Mercedes, 0:14,999 Minuten zurück

3. Felipe Massa (Brasilien), Ferrari, 0:30,868

Schnellste Rennrunde:

Fernando Alonso in 1:50,257 Minuten (42. Runde)

Quallifying 2010:

1. Sebastian Vettel (Heppenheim), Red-Bull-Renault, 1:35,585 Minuten

2. Mark Webber (Australien), Red-Bull-Renault, 1:35,659

3. Fernando Alonso (Spanien), Ferrari, 1:35,766,

Streckenlänge:

309,155 Kilometer

Rundenlänge:

5,621 Kilometer

Runden:

55

Rundenrekord Rennen:

Fernando Alonso: 1:50,257 Minuten (2010)

Kurven:

18 (11 Links-, 7 Rechtskurven)

Fahrtrichtung:

Gegen den Uhrzeigersinn

Streckendebüt:

2010

Top-Speed:

315 km/h

Vollgasanteil:

55 Prozent

[kaltura id="0_mqwfhjq2" class="full_size" title="Eine Runde in Yeongam"]

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