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Der WM-Führende Fernando Alonso geht in Interlagos von Startplatz fünf ins Rennen © getty

Alonso sieht sich trotz Platz fünf in einer glänzenden Ausgangsposition. Hülkenberg bekommt Lob von allen Seiten. Die Stimmen.

Interlagos - Fernando Alonso gab den Druck direkt an seine Konkurrenten weiter.

Trotz Platz fünf im Qualifying zeigte sich der Ferrari-Pilot vor dem Grand Prix von Brasilien (So., 16.45 Uhr im LIVE-TICKER) zuversichtlich 309003(DIASHOW: Bilder des Qualifyings).

Der fünfte Platz sei nicht das Ende der Welt, sagte der Spanier. Um vor ihm zu bleiben, müssten die anderen Piloten das Risiko suchen.

Überraschungs-Pole-Setter Nico Hülkenberg freut sich über einen "großartigen Moment", von seinen Rivalen wird der 23-Jährige mit Lob überschüttet (DATENCENTER: Die Startaufstellung).

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying zusammengefasst.

Nico Hülkenberg (Williams), 1:

"Das bedeutet eine Gehaltserhöhung (lacht). Die Situation bei Williams ist völlig offen, nichts ist bestätigt, aber ich versuche einfach, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, und bisher funktioniert das ganz gut. Es war die richtige Entscheidung, auf Slicks zu wechseln. Mein Ingenieur sagte mir, dass ich eine letzte Runde habe, ich habe also alles aus dem Auto herausgequetscht. Es war leicht, einen Fehler zu machen, aber die Runde hat auf den Punkt gepasst. Das ist für uns ein großartiger Moment."

Sebastian Vettel (Red Bull), 2:

"Heute war ein schwieriges Qualifying. Es hätte noch viel schlimmer kommen können, deshalb bin ich mit Platz zwei zufrieden. Womit ich nicht ganz zufrieden bin, dass ich eine Sekunde aufs Auge gedrückt bekommen habe. Gratulation an Nico! Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass er mir Schützenhilfe gibt - er wird sein eigenes Rennen fahren. An ihm muss ich auch erst mal vorbei kommen - ich hoffe, ich kann ihn am Start überholen. Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber das müssen wir morgen noch bestätigen."

Mark Webber (Red Bull), 3:

"Es war eine gute Team-Leistung. Sebastian und ich haben ein gutes Fundament für die Konstrukteurs-WM gelegt. Für morgen haben wir uns in eine gute Position gebracht. Nico ist sehr gut gefahren. Glückwunsch! Es war fast so, als ob er auf einer anderen Strecke fährt."

[kaltura id="0_dnuokcxq" class="full_size" title="Streckenvorstellung Sao Paolo"]

Lewis Hamilton (McLaren), 4:

"Interlagos ist nicht gerade meine Lieblingsstrecke, aber heute kann ich mich nicht beschweren. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich auf der Strecke nach vorne kämpfen werde. Es ist cool, Nico ganz vorne zu sehen - gut gemacht! Mein Ziel für morgen ist es dennoch, alle Fahrer vor mir einzuholen."

Fernando Alonso (Ferrari), 5:

"Der fünfte Platz ist nicht das Ende der Welt. Auf den Reifen für trockene Bedingungen war es auf der Strecke aber ganz schön schwierig. Schlussendlich ist Position fünf natürlich nicht die Pole-Position, aber wir haben ein schwieriges Qualifying gut hinbekommen. Der Start könnte spannend werden, denn die Jungs vor mir müssen Risiken eingehen, sie müssen vor mir bleiben. Und dann wird es um die Strategie gehen. Unsere Priorität ist, den Vorsprung auf den Zweitplatzierten zu erhöhen."

Robert Kubica (Renault), 7:

"Wir haben heute die richtigen Entscheidungen getroffen, aber für ganz vorne hat es nicht gerreicht. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass wir morgen ein gutes Rennen abliefern."

Michael Schumacher (Mercedes), 8:

"Ich bin ein wenig enttäuscht, die Bedingungen waren eigentlich genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Die einzige Erklärung ist, dass meine Reifen abgekühlt sind, als ich von der Strecke musste, um Sebastian und Mark vorbei zu lassen. Glückwunsch an Nico Hülkenberg, er ist eine fantastische Runde gefahren."

Felipe Massa (Ferrari), 9:

"Es ist schade, dass ich nicht um die vorderen Plätze mitfahren konnte. Ich hatte gehofft, vor meinen Landsleuten ein gutes Resultat abzuliefern. Es ist immer aufregend, vor so einem fantastischen Publikum zu fahren. Ich gratuliere Nico zu seiner ersten Pole. Ich kann mir gut vorstellen, dass er jetzt im siebten Himmel ist."

Jenson Button (McLaren), 11:

"Es war ein ziemlich hartes Wochenende. Die Vorderräder haben beim Bremsen immer blockiert, darum war es relativ schwer, den Wagen langsam zu bekommen. Das war mein größtes Problem, und das Qualifying ist da keine Ausnahme gewesen. Morgen will ich Spaß haben."

Nico Rosberg (Mercedes), 13:

"Die Intermediates waren nur für eine schnelle Runde gut, und da kam ich nicht an Buemi vorbei. Es ist enttäuschend, so weit hinten zu landen, weil die Bedingungen eigentlich für uns gesprochen haben."

Nick Heidfeld (Sauber), 16:

"Ich bin ein bisschen verärgert. Trockene Bedingungen hätten uns besser gelegen, aber das liegt nicht unter unserer Kontrolle. Ich hätte die Zeiteinteilung in Q2 besser hinbekommen müssen. Wenn es morgen trocken bleibt, haben wir dennoch eine gute Chance."

Adrian Sutil (Force India), 18:

"Mit der Strafversetzung vom Südkorea-GP muss ich von ziemlich weit hinten starten. Ich werde aber nicht aufgeben, dafür haben wir in diesem Jahr zu viel erreicht. Ich bin unheimlich motiviert, im Rennen alles zu geben."

Timo Glock (Virgin), 19:

"Mein erster Umlauf war sehr gut - ich konnte mich vor den beiden Lotus-Fahrern platzieren. Mit dem zweiten Satz Reifen hatte ich dann aber Schwierigkeiten. Der Wechsel hat sehr viel Zeit gekostet, ich konnte nur noch eine Runde auf Zeit fahren. Auch da war noch einiges möglich, aber ich habe die Reifen nicht mehr auf Temperatur bekommen."

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