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Sebastian Vettel ist in der Saison 2010 neunmal von der Pole Position gestartet © getty

Nach dem Punktesystem von 2009 hätte der Red-Bull-Pilot bessere Chancen auf den Titel. So oder so gibt es in 2010 eine Premiere.

Abu Dhabi - Das neue Wertungssystem in der Formel 1 ist nicht der Grund für das spannendste Formel-1-Finale aller Zeiten, allerdings hätte Sebastian Vettel bei der früheren Punkteverteilung etwas bessere Chancen auf den Titel gehabt.

Wäre in diesem Jahr noch so gezählt worden wie 2009, dann würde der Red-Bull-Pilot bei einem eigenen Sieg in Abu Dhabi (SERVICE: Das Trainingsergebnis) auch dann Weltmeister, wenn der aktuelle Spitzenreiter Fernando Alonso Platz vier belegen würde.

Dann gäbe bei Punktgleichheit ein siebter Platz (!) den Ausschlag für Vettel. Nach der aktuellen Wertung dürfte Alonso höchstens Fünfter werden, damit Vettel mit einem Sieg Champion würde.

Premiere im Titelrennen

Nichts geändert hätte sich zwischen Vettel und seinem zweitplatzierten Teamkollegen Mark Webber, den Vettel bei einem Sieg jeweils überholt hätte. Alonso würde bei beiden Rechnungen jeweils der zweite Platz genügen, um aus eigener Kraft vorne zu bleiben.

Insgesamt hätten auch nach der alten Punktevergabe erstmals in der Formel-1-Geschichte noch vier Fahrer Chancen auf den Titel.

Fahrer-Reihenfolge wäre gleich

Die von Lewis Hamilton wären nach dem alten System etwas besser gewesen, dann hätte er auch mit einem zweiten Platz theoretisch noch Weltmeister werden können. Jetzt muss er auf jeden Fall gewinnen und auf Patzer der Konkurrenten hoffen.

Insgesamt hätte es in diesem Jahr auf den ersten zwölf Plätzen der WM-Wertung keine andere Reihenfolge gegeben, wenn noch wie früher gewertet worden wäre.

Der Automobil-Weltverband FIA hatte vor Saisonbeginn ein neues Wertungssystem (25-18-15-12-10-8-6-4-2-1) eingeführt, das bis zum zehnten anstatt zuvor nur bis zum achten Rang Punkte (10-8-6-5-4-3-2-1) verteilt.

Der Sieger erhält jetzt 25 Punkte statt zuvor nur zehn.

Punkteverteilung Formel-1-WM aktuelles System altes System (bis 2009)

1. Fernando Alonso 246 992. Mark Webber 238 963. Sebastian Vettel 231 944. Lewis Hamilton 222 92

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