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Sebastian Vettel könnte in Schanghai den dritten Sieg im dritten Saisonrennen feiern © getty

Der Champion dominiert das Freitagstraining in China. Doch Hamilton und Button sitzen Vettel im Nacken. Mercedes lässt aufhorchen.

Schanghai - Weltmeister Sebastian Vettel hat nach seinen beiden klaren Siegen zum Saisonauftakt auch im Freien Training für den Großen Preis von China in Schanghai (Qualifying, Sa., 7.45 Uhr im LIVE-TICKER) das Tempo vorgegeben.

Der 23-Jährige war am Freitag in 1:37,688 Minuten der Tagesschnellste und verwies die beiden Briten Lewis Hamilton und Jenson Button auf die Plätze zwei und drei (SERVICE: Das Trainigsergebnis).

Direkt dahinter landeten die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher und deuteten einen Aufwärtstrend der Silberpfeile an.

Rosberg fehlten nur 0,255 Sekunden auf Vettel, Schumacher etwas mehr als vier Zehntelsekunden.

"Heute lief es gut für uns", sagte der zufriedene Vettel: "Ich habe mich von Anfang an recht wohl gefühlt im Auto. Wir hatten kein Problem."

Doppel-Ausritt von "Quick Nick"

Unruhig verlief der Trainingstag dagegen für Renault-Pilot Nick Heidfeld.

Der Mönchengladbacher, der in Kuala Lumpur als Dritter erstmals seit zwei Jahren wieder auf dem Podium gestanden hatte, war in der ersten Sitzung am Morgen nach einer schnellen Runde von der Strecke gerutscht und hatte sich den Frontflügel beschädigt.

Am Nachmittag leistete er sich erneut einen Ausritt und musste danach sogar selbst helfen, sein Auto zurück Richtung Box zu schieben. Am Ende landete er auf Rang acht unmittelbar hinter Adrian Sutil im Force-India-Mercedes.

Lediglich Zehnter wurde Vettels Teamkollege Mark Webber.

Hülkenberg darf ran

Nico Hülkenberg, dem am Vormittag als Ersatzfahrer anstelle von Sutil bei Force India unterwegs war, belegte am Ende Platz 20. Virgin-Pilot Timo Glock musste sich mit dem 26. und damit vorletzten Platz begnügen.

Vor dem Rennen am Sonntag führt Vettel in der Gesamtwertung mit der Idealpunktzahl 50 vor Button (26). Dahinter folgen punktgleich Hamilton und Webber, die beide 22 Zähler auf dem Konto haben.

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