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Red-Bull-Pilot Mark Webber startet beim Rennen in Schanghai nur vom 18. Platz © getty

Mark Webber erlebt einen schwarzen Tag. Fernando Alonso bleibt trotz Platz fünf selbstbewusst. Die Stimmen zum Qualifying.

Schanghai - Für Mark Webber war es ein verkorkster Tag.

Im Qualifying (381665Bilder) zum Großen Preis von China (So., ab 8.45 Uhr im LIVE-TICKER) schied der Red-Bull-Pilot bereits in der ersten von drei Qualifikationsrunden aus, im Rennen startet Webber von Platz 18. (DATENCENTER: Startaufstellung)

Der Australier sprach von einem "frustrierenden Tag", er habe die Reifen "nicht auf Temperatur bekommen".

Ferrari-Pilot Fernando Alonso machte neben Red Bull und McLaren einen dritten Konkurrenten aus. Doch der Vize-Weltmeister bleibt selbstbewusst, trotz Startplatz fünf sieht er "das Podium noch in Reichweite".

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Schanghai zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Wir haben es wieder geschafft, aber es ist jedes Mal schwierig. Es ist heute nicht so glatt gelaufen, wie wir geplant haben - insbesondere in Q2; da ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich war aber zuversichtlich, dass wir uns in Q3 noch deutlich verbessern können. Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt, aber es sind nur acht Meter auf der Strecke."

Jenson Button (McLaren), Platz 2:

"Nach Q2 habe ich gedacht, dass es für die Pole reichen könnte. Aber wenn ich mir Sebastians letzte Runde anschaue, war nicht mehr drin als der zweite Platz. Dennoch, zwei Autos unter den Top drei zu haben, ist großartig - wir haben heute das Maximum rausgeholt."

Lewis Hamilton(McLaren),Platz 3:

"Jenson hat einen fantastischen Job gemacht und sich vor mir platziert. Aber ich habe ein bisschen von meiner Pace geopfert, um morgen einen frischen Satz weiche Reifen für das Rennen zu haben. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen, nur einen Run in Q3 zu absolvieren. Das Rennen in Malaysia hat gezeigt, wie wichtig es ist, mit frischen Reifen ins Rennen zu gehen. Dank unserer Strategie von heute sollte ich morgen bessere Chancen haben."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 4:

"Ich bin glücklich über unsere Performance, es war ein guter Tag. Wir haben das Auto klar verbessert. Ich freue mich für jeden in der Fabrik; heute hat es sicherlich jeder genossen, zuzuschauen. Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber wir sind einen Schritt näher an denen, die vor uns liegen. Wir haben auch versucht, unsere Renngeschwindigkeit zu verbessern, deswegen hoffe ich auf ein gutes Rennen."

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Fernando Alonso (Ferrari), Platz 5:

"Im Qualifying ist das eingetroffen, was ich erwartet habe. Fünfte und sechste Plätze sind im Moment das Maximum, das wir erreichen können. Wir wussten, dass Red Bull und McLaren gut sind, aber hier konnte man sehen, dass sich auch Merdcedes verbessert hat. Die Situation ist dadurch noch schwieriger geworden. Aber wir sind ein großartiges Team und werden reagieren. Gestern haben wir einige neue Komponenten ausprobiert, aber es ist noch zu früh, sie im Rennen einzusetzen. Für die bisherigen Qualifyings würde ich dem Team zehn von zehn Punkten geben. Das Podium ist immer noch in Reichweite."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 6:

"Nach der Roten Flagge in Q2 bin ich direkt rausgefahren und habe versucht, als Erster auf die Strecke zu kommen. Perez war vor mir, aber ich habe ihn noch vor dem Beginn meiner Runde überholt. Das war wichtig, dadurch hatte ich freie Fahrt und konnte meine Zeit verbessern. Wir waren etwas besser als in Malaysia, aber wir haben immer noch Rückstand. Vettels Zeit war für mich keine Überraschung."

Witali Petrow (Renault), Platz 10:

"Ich bin sehr enttäuscht. Nach meiner schnellen Runde lag ich am Ende von Q2 auf dem vierten Rang. Die Strecke ist schneller geworden, für mich sah es sehr gut aus. Durch den Defekt konnte ich den Wagen nicht von der Strecke bewegen, damit war das Qualifying für mich beendet. Positiv ist, dass sich der Wagen gut angefühlt hat, deswegen rechne ich mir auch im Rennen etwas aus."

Adrian Sutil (Force India), Platz 11:

"Es war ein gutes Qualifying für uns. Ich freue mich schon auf das morgige Rennen. Dieses Wochenende war viel besser als die letzten. Es gab keine wirklichen Probleme; für uns sieht es gut aus."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 14:

"Es war schade für mich. Wir haben an diesem Wochenende demonstriert, dass wir uns als Team verbessert haben. Das hat Nico mit seinem vierten Platz gezeigt, der auch für mich ein realistisches Resultat gewesen wäre. Allerdings habe ich in Q2 keine gute Runde hinbekommen. Jetzt hoffe ich natürlich darauf, dass mir morgen ein guter Start gelingt und dass wir gute Pace haben, damit ich ein paar Positionen gut machen kann."

Nick Heidfeld (Renault), Platz 16:

"Es ist frustrierend, vom 16. Platz zu starten. Ich denke nicht, dass es eine faire Wiedergabe unserer Geschwindigkeit ist. Wir fahren jedes Mal einen Run in Q2 mit den weichen Reifen, aber wegen der Roten Flagge war es in den letzten Minuten sehr voll. Am Ende der Reihe war nicht viel Zeit, die Linie vor dem Ende der Session zu überqueren. Ich habe zwar noch eine Runde hinbekommen, aber dabei habe ich im Verkehr festgesteckt."

Mark Webber (Red Bull), Platz 18:

"Es war ein frustrierender Tag. Q1 ist für uns nicht glatt gelaufen, dafür haben wir einen hohen Preis gezahlt. Wir haben uns verschätzt. Wir dachten, es würde auf den harten Reifen reichen - wir hatten die Geschwindigkeit, aber ich habe die Reifen in meinem zweiten Run nicht auf Temperatur bekommen. Wir werden sehen, was wir heute Abend noch machen können, es kann nur nach vorne gehen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in Q1 ausgeschieden bin."

Timo Glock (Virgin), Platz 22:

"Ich bin glücklich. Wir befinden uns noch am Anfang, aber die Art und Weise, in der ich und das Team zusammenarbeiten, ist gut. Die Ergebnisse gehen in die richtige Richtung. Es war ein guter Samstag."

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