vergrößernverkleinern
Michael Schumacher fährt seine zweite Saison für Mercedes GP © getty

Nach dem schwachen Qualifying in Schanghai gibt sich Michael Schumacher selbstkritisch. Der Teamchef führt technische Probleme an.

Von Julian Meißner

München - Michael Schumacher redete nicht lange um den heißen Brei herum.

"Die Runde habe ich nicht auf die Reihe gebracht, das muss ich auf meine Kappe nehmen", sagte der Rekord-Weltmeister, nachdem er im Qualifying von Schanghai (Rennen, Sonntag, 8.45 Uhr im LIVE-TICKER) die Top Ten klar verpasst hatte.

Mit Startplatz 14 verbuchte der 42-jährige Silberpfeil-Pilot beim dritten Grand Prix des Jahres sein schlechtestes Quali-Ergebnis der Saison - während sein Teamkollege Nico Rosberg auf Rang vier vorfuhr und das Potenzial des Boliden MGP W02 zum Leben erweckte (DATENCENTER: Die Startaufstellung).

Rosberg zieht davon

"Es ist schade, wenn man sieht, wie sehr wir uns verbessert haben. Platz fünf oder sechs wäre realistisch gewesen", so Schumacher, der 2011 zum dritten Mal das Nachsehen im internen Quali-Duell gegenüber Rosberg hatte.

In der entscheidenden Runde in Q2 hatte er mit einem Fahrfehler alle Chancen auf ein besseres Ergebnis zunichte gemacht und haderte hinterher mit seinem ganz persönlichen Schanghai-Fluch.

"Nicht mein Pflaster"

"China ist nicht so ganz mein Pflaster", meinte Schumacher, der allerdings die dritte Austragung des Grand Prix im Reich der Mitte 2006 hatte gewinnen können: "Ich hoffe nun auf interessante Duelle im Rennen."

Schon im ersten Qualifying-Abschnitt hatte Schumacher Mühe gehabt, nicht auszuscheiden, in der Endphase des zweiten Durchgangs traten dann erneut technische Probleme an seinem Boliden auf.

Der flexible Heckflügel ließ Schumacher zum wiederholten Male im Stich, diesmal auf dem entscheidenden Umlauf, wie Mercedes-Teamchef Ross Brawn erklärte: "Das hat wertvolle Zeit gekostet."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel