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Fernando Alonso hat bisher 26 Grand-Prix-Siege eingefahren © getty

Ferrari fährt der Konkurrenz weiter hinterher. Alonso ist sauer und übt Kritik. Sieger Hamilton ist überwaltigt. Die Stimmen.

Schanghai/München - 42 Punkte beträgt der Rückstand auf Sebastian Vettel nun schon.

Ferrari und Fernando Alonso fahren der Konkurrenz weiter hinterher. Von Platz fünf gestartet, kam der zweimalige Weltmeister bei Lewis Hamiltons Sieg in China nur als Siebter ins Ziel.

"Während sich andere weiterentwickelt haben, hat sich unser Auto nicht verändert", beklagte sich Alonso nach dem Rennen. (DATENCENTER: Das Rennergebnis)

"Wir waren zu keinem Zeitpunkt des Rennens wirklich schnell", sagte der Spanier, der sich etwas fehl am Platz vorkam: "Die Anderen kamen wie Kugeln von hinten angeschossen."

Teamkollege Felipe Massa kritisierte zudem die Strategie in Schanghai (Zusammenfassung des Rennens ab 21 Uhr im TV auf SPORT1)

SPORT1 hat die Stimmen zum China-Grand-Prix:

Lewis Hamilton (McLaren), Platz 1

"Ich bin absolut überwältigt. Ich bin stolz und dankbar für all die harte Arbeit, die wir investiert haben. Die Strategie, mit der wir in das Qualifying gegangen sind, hat sich im Rennen definitiv ausgezahlt. Unser Satz neuer weicher Reifen schien etwas länger gehalten zu haben als die bei den Jungs an der Spitze. Die Boxenstopps waren fantastisch, und das Auto hat sich großartig angefühlt.Ich bin mir nicht sicher, was vor dem Start passiert ist. Wir wussten, dass noch sechs Minuten übrig sind bis wir raus mussten. Zwei Minuten vorher hat dann glücklicherweise alles wieder gepasst. Unser Tempo im Rennen ist ähnlich wie das von Red Bull, aber in Bezug auf das Qualifying haben wir immer noch sehr viel Arbeit vor uns." 382451(DIASHOW: Bilder des Rennens)

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 2

"Es war kein einfaches Rennen und natürlich hätten wir uns das Ergebnis heute etwas anders vorgestellt. Ich glaube aber, mit dem zweiten Platz müssen wir zufrieden sein. Wir haben uns zu steif auf die Zwei-Stopp-Strategie konzentriert. "

"Zwischenzeitlich hat zudem der Funk nicht richtig funktioniert. In einem Rennen, in dem man sehr viel kommunizieren muss, was die Reifen und die Konkurrenz anbelangt, war das nicht ideal. Gratulation an Lewis Hamilton und McLaren, sie haben heute einfach bessere Arbeit geleistet."

Mark Webber (Red Bull), Platz 3

"Das war ein interessantes Rennen. Dass ich nach 15 Runden immer noch nur an Position 17 war, war nicht wirklich schön. Aber ich fühlte mich im Auto wohl und hatte neue Reifen drauf, die vom Qualifying übrig waren. Vielleicht wäre es für die Zukunft am Besten, es gleich ohne Qualifying zu versuchen! Spaß beiseite: Dieses Wochenende haben wir großartig gearbeitet. Dass McLaren gewonnen hat, ist ein bisschen enttäuschend, aber es wäre auch nicht so gut, wenn Sebastian zu weit davon zieht. Für den Rennsport war es ein guter Tag und für uns als Team in Bezug auf die Konstrukteurs-WM ebenso."

[kaltura id="0_vjy0s6tg" class="full_size" title="Eine Runde in Schanghai "]

Jenson Button (McLaren), Platz 4

"Das war eines dieser Rennen mit vielen Überholmanöver und einer Menge Action. Ich war jedoch einfach nicht schnell genug. Ich hatte aus irgendeinem Grund wirklich Probleme damit, die Hinterreifen zu kontrollieren. Als mich Webber überholte, war er deutlich schneller. Da kannst du wirklich nichts machen. Bei meinem missratenen Boxenstopp schaute ich gerade nach unten und bin zur falschen Mannschaft gefahren. Der vierte Rang war das Maximum, was ich mit diesem Auto erreichen konnte."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 5

"Ich bin total enttäuscht. Wenn ich sehe, was alles möglich gewesen wäre, dann kann ich jetzt noch nicht positiv über das Rennen urteilen. Das Auto war okay, vom Speed her hätte ich weit vorne hineinfahren können. Aber das Rennen war einfach schlecht - von mir, vom Team. Wir alle zusammen haben überhaupt nicht das herausgeholt, was heute möglich war. Der Lichtblick war, dass ich das Rennen eine Weile lang angeführt habe. Wer hätte das jemals gedacht? Ich nicht. Das ist unglaublich! Darauf müssen wir nun aufbauen und dann schauen, dass wir ein entsprechendes Resultat nach Hause fahren."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 6

"Es ist wirklich schade, dass wir heute kein besseres Ergebnis erzielt haben. Es kommt mir so vor, als ob wir nach dem Qualifying im Rennen auf einmal ein anderes Auto haben. Zudem haben wir heute die falsche Strategie gewählt, aber wir hängen da alle gemeinsam drin. Vielleicht hätten wir, wenn alles gepasst hätte, auf dem Podium landen können. Für mich persönlich war es das beste Rennen in diesem Jahr."

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 7

"Es ging heute einfach nicht schneller. Zuallererst müssen wir das Auto verbessern. Während sich andere weiterentwickelt haben, hat sich unser Auto nicht verändert. Wir hatten keine bestimmten Probleme. Die Aerodynamik ist unsere Achillesferse. Wir waren einfach zu keinem Zeitpunkt des Rennens wirklich schnell und verloren Schritt für Schritt an Positionen. Die Anderen kamen wie Kugeln von hinten angeschossen."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 8

"Es war ein unterhaltsames Rennen, es gab viel Action. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn etwas schade war, dass ich zu Beginn hinter den Force India hängengeblieben bin. Da habe ich viel Zeit verloren. Sonst wäre es ein noch schöneres Rennen geworden, auch bezüglich der Position etwas erfolgreicher. Wir haben an diesem Wochenende einen riesigen Schritt vorwärts gemacht. Nico hat das extrem gut zeigen können, er hat lange geführt - alle Achtung."

Nick Heidfeld (Renault), Platz 12

"Ich bin nicht zufrieden, auch wenn ich von Platz 16 losgefahren bin. Der Start war schlecht, aber ich habe in der ersten Kurve ein paar Plätze gut gemacht. Dann habe ich aber Probleme mit KERS bekommen. Zu überholen oder meine Position zu verteidigen wurde dadurch schwierig."

Adrian Sutil (Force India), Platz 15

"Der Unfall mit Perez hat mich das Rennen gekostet, da hatte ich Pech. Aber wir hatten auch Probleme mit den Reifen. Die haben nicht so lange gehalten, wie wir gedacht haben."

Timo Glock (Virgin), Platz 21

"Wir haben einen schwierigen Saisonstart hinter uns gebracht. Wir haben hinter den Kulissen hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir in der Türkei einen Schritt nach vorne machen."

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