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Lewis Hamilton belegte im Qualifying zum Türkei-GP Platz vier © getty

Hamilton nörgelt über die Taktik im Qualifying. Vettel hat ein "komisches Gefühl". Platz acht ist für Schumi "enttäuschend".

Istanbul - Nach seiner Machtdemonstration beim Qualifying zum Türkei-GP (So., ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER) ist Sebastian Vettel überglücklich. Auch Teamkollege Mark Webber sieht dem Rennen zuversichtlich entgegen.

Der drittplatzierte Nico Rosberg freut sich, dass "wir an jedem Wochenende einen Schritt nach vorne machen."(DATENCENTER: WM-Stand Fahrer)

McLaren-Pilot Lewis Hamilton dagegen bezweifelt, ob sein Team die richtige Strategie gewählt hat.

Auch Michael Schumacher ist nicht zufrieden, obwohl er erstmals in dieser Saison unter die Top Ten fährt. (DATENCENTER: Ergebnis Qualifying)

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Schanghai zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Es war ein bisschen seltsam, als Mark und ich in Q3 entschieden haben, den zweiten Run auszulassen. Es war ein komisches Gefühl. Die anderen sind noch auf der Strecke, und du stehst schon in der Garage. Vielleicht schlagen sie dich, aber du kannst nur auf die Monitore schauen und nichts machen. Mit Blick auf das morgige Rennen war es eine gute Entscheidung, um Reifen zu schonen. Wir sind gleich zu Beginn von Q3 hinausgefahren. Falls wir eine zweite Chance gebraucht hätten, wäre das drin gewesen. Nach unseren ersten Versuchen fühlten wir uns sicher. Man spielt dieses Spiel so lange, bis einmal der Tag kommt, an dem es schiefgeht. Wenn es funktioniert, bist du der Held."

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Mark Webber (Red Bull), Platz 2:

"Ich hätte gerne noch zwei Zehntel mehr gut gemacht; Sebastian ist natürlich eine sehr gute Runde gefahren, aber meine war auch nicht schlecht. Da es morgen ein langes Rennen wird, haben wir vor dem Qualifying entschieden, dass uns jede gesparte Runde helfen kann. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und freue mich aufs Rennen."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 3:

"Ich bin glücklich über unsere Performance im Qualifying, und es ist erstaunlich, zu sehen, wo wir jetzt stehen. Nach einem schwierigen Start in die Saison kommen wir der Spitze näher. Mich freut es, dass wir an jedem Wochenende einen Schritt nach vorne machen. Ich bedanke mich beim Team für die gute Arbeit. Wir haben ein Set der weichen Reifen für morgen gespart, mit Blick auf die Strategie kann das noch wichtig werden. Ich freue mich wirklich auf das Rennen."

Lewis Hamilton (McLaren), Platz 4:

"Wir sind auf jeden Fall dabei und ich werde alles geben - genauso wie letztes Jahr. Ich wollte es so machen wie Red Bull, aber es hat damit geendet, dass wir in Q3 zwei Runs gemacht haben. Ich gbin mir nicht sicher, ob dass die richtige Entscheidung war. Im letzten Rennen hatten wir durch das Extra-Set Reifen allerdings keinen allzu großen Vorteil."

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 5:

"Eigentlich kann ich mich über den fünften Platz nicht freuen, aber heute bin ich zufrieden, dass das Auto über alle drei Sessions konkurrenzfähig war. Q2 zu erreichen, ohne die weichen Reifen zu gebrauchen, war sehr wichtig. Wir haben zwar nur einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, aber der wird dem Team viel Selbstvertrauen geben. Ich würde sagen, es ist das erste Mal in der Saison, dass ich Licht am Ende des Tunnels sehe. Der fünfte Platz bedeutet ebenfalls, dass ich die schmutzige Seite vermeide, die normalerweise ein großes Handicap ist."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 8:

"Ich bin mit dem Qualifying nicht zufrieden. Es war merkwürdig, je mehr Druck ich in meiner letzten Runde gemacht habe, umso mehr lief falsch. Bei dem, was in meiner Hand lag, war ich am Limit. Aber der Wagen rutschte hin und her, deshalb bin ich nie in den Rhytmus gekommen. Nach der vielversprechenden Session heute morgen ist das wirklich enttäuschend."

Nick Heidfeld (Renault), Platz 9:

"Ich gehe selbstbewusst ins morgige Rennen. Mit DRS können wir besser überholen, darum können wir das Rennen mit einer besseren Platzierung als am Start beenden. Die Renngeschwindigkeit des Autos ist normalerweise besser, und wir wissen, dass wir gut starten können."

Adrian Sutil (Force India), Platz 12:

"Es war eine unkomplizierte Session für mich. Wir hatten keine Probleme mit den Reifen oder dem Verkehr, das Team hat einen guten Job gemacht."

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