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Fernando Alonso fuhr in seiner bisherigen Karriere zu 26 Grand-Prix-Siegen © getty

Alonso freut sich, dass Ferrari mithalten kann. Webber will Vettels Dominanz beenden. Heidfeld kritisiert seinen Teamkollegen.

Istanbul - Nach seinem souveränen Sieg beim Grand Prix von Istanbul (Rennbericht) freut sich Sebastian Vettel, dass er seinen Crash vom Freien Training wiedergutmachen konnte.

Mark Webber erkennt Vettels momentane Überlegenheit an - kann sich eine erneute Spitze gegen den Teamkollegen aber nicht verkneifen. (DATENCENTER: Das Rennergebnis)

Fernando Alonso genießt es, dass Ferrari wieder in der Lage ist, "um Positionen auf dem Podium zu kämpfen."

Nick Heidfeld ist trotz Rang Sieben nicht zufrieden und kritisiert Renault-Kollege Witali Petrow. (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer)

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Schanghai zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Heute hat von vorne bis hinten alles gepasst. Der Start war super. Danach war es wichtig, gleich einen Vorsprung auf die Jungs dahinter herauszufahren. Ich hatte immer zwischen vier und neun Sekunden Vorsprung. Das hilft einem natürlich, gerade, was die Strategie angeht. Ich freue mich sehr, gerade nach dem schwachen Start am Freitag war das die richtige Antwort, der Lohn für all diejenigen, die in der Zwischenzeit hart arbeiten mussten."

Mark Webber (Red Bull), Platz 2:

"Ich bin erleichtert, dass ich Zweiter geworden bin. Am Ende hatte ich einen guten Fight mit Fernando, wenn man sich so bekämpft, verliert man ein wenig Zeit, aber für mich war es in Ordnung, da ich ihn am Ende gekriegt habe. Ich habe das maximal Mögliche rausgeholt. Sebastian ist im Moment in Bestform. Für den Rest von uns ist das nicht ideal, aber es ist unsere Aufgabe, das eher früher als später zu beenden. Jeder hat seine Schwächen."

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 3:

"Es ist wieder ein Genuss, Rennen zu fahren. Das Auto hat eine bessere Leistung gezeigt, als in den ersten drei Rennen der Meisterschaft. Wir haben es genossen, um Positionen auf dem Podium zu kämpfen. Hinter Rosberg haben wir zu Beginn etwas Zeit verloren, deshalb hatten wir nicht mehr die Möglichkeit, um Platz eins mitzufahren. Aber das ist in Ordnung, es ist im Moment schwierig, gegen Red Bull zu kämpfen."

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Lewis Hamilton (McLaren), Platz 4:

"Ich hatte einen guten Start, aber ich habe, als ich in Kurve drei an Webber vorbeiziehen wollte, einen Fehler gemacht und viele Plätze verloren. Für mich war das der rennentscheidende Moment. Wäre ich nicht hinter Fernando und Jenson zurückgefallen, hätte ich um Platz zwei kämpfen können. Der Zweikampf mit Jenson war gut und fair - wie immer."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 5:

"In der Qualifikation sind wir stärker und nähern uns Red Bull. Im Rennen fehlt allerdings noch einiges. Fernando war sauschnell. Ich habe im Rennen überhaupt nicht mehr durchgeblickt. Mir war nur ungefähr klar, wie viele Runden ich pro Stint absolvieren musste. Ich war überrascht, zum Schluss doch wieder mit den McLaren zu kämpfen. Am Anfang hatte ich da keine Chance. Die Strategie war also recht gut."

Jenson Button (McLaren), Platz 6:

"Es ist schade, das Rennen so weit hinten zu beenden, nachdem im ersten Stint alles so gut gelaufen ist. Mein Zweikampf mit Lewis war großartig, auf der Strecke war es richtig spannend. Über das Ergebnis bin ich enttäuscht. Das Auto hat sich gut angefühlt, aber wir hatten die falsche Strategie."

Nick Heidfeld (Renault), Platz 7:

"Es ist nicht schlecht, von Rang neun auf Platz sieben vorzufahren. Ärgerlich ist nur, dass mehr drin gewesen wäre. Unser Renntrimm war sehr gut. Ich ärgere mich darüber, dass es in der Qualifikation nicht optimal gelaufen ist. Als ich frei fahren konnte, war unsere Geschwindigkeit nicht so schlecht. Einmal hat mich Witali doch arg weit rausgedrängt, sodass wir uns berührt haben. Wäre ich da ein bisschen leichter vorbeigekommen, hätte ich locker noch eine Position gutgemacht - vielleicht noch mehr."

Witali Petrow (Renault), Platz 9:

"Es war ein interessantes Rennen. Die richtige Strategie zu wählen, war für alle Teams eine Herausforderung. Der Zusammenstoß mit Michael hat mein Rennen stark beeinflusst. Er hat mich gerammt, danach habe ich bis zum ersten Boxenstopp hinter langsameren Fahrern festgesteckt."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 11:

"Ich befand mich im Rennen ständig im Kampf und konnte meine Reifen nicht so nutzen, wie das eigentlich notwendig wäre. Hätte ich freie Fahrt gehabt, wäre es besser gelaufen. Das Tempo stimmte aber, und ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Da müssen wir weitermachen."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 12:

"Es gab viel Kampf und Action auf der Strecke, das ist wahrscheinlich das einzig Positive, was ich von diesem Rennen mitnehmen kann. Für das Ergebnis bin ich aber selbst verantwortlich. Der Vorfall mit Petrow hat mein Rennen diktiert. Wir sind uns sehr nahe gekommen; ich war überrascht, dass wir uns berührt haben. Es war vor allem meine Fehler."

Adrian Sutil (Force India), Platz 13:

"Die Dreistopp-Strategie war für uns die richtige Wahl. Die weichen Reifen waren im Rennen besser, deshalb bin ich so lange auf ihnen gefahren, wie es ging. Letzten Endes hatten wir nicht den Speed, um mit den Autos, die vor uns lagen, mitzuhalten."

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