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Ferrari-Star Fernando Alonso belegt im Qualifying zum Monaco-GP Rang vier © getty

Nach dem Perez-Crash erinnert Fernando Alonso an das Risiko, dem sich die Fahrer aussetzen. Sebastian Vettel ist erleichtert.

Monte Carlo - Die fünfte Pole im sechsten Saisonrennen (Bericht) wurde für Sebastian Vettel zur Nebensache.

Dass es Sergio Perez nach dessen Horror-Crash im Qualifying (410947Bilder) zum Grand Prix von Monaco (Rennen, So., ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER) gut geht, war für den Weltmeister die wichtigste Nachricht des Tages.

Auch die anderen Piloten nehmen den glimpflichen Ausgang des Unfalls mit Erleichterung auf. Fernando Alonso erinnert an die Gefahr, der sich die Piloten tagtäglich aussetzen.

Michael Schumacher glaubt, dass er von den Umständen profitiert hat und hofft auf einen "weiteren guten Start". (Qualifying: Die Zeiten im Überblick)

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Monaco zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Q1 und Q2 waren nicht perfekt, aber im dritten Durchgang ist es dann gelaufen. Die Pole ist hier sehr wichtig, aber sie ist keine Garantie für das morgige Rennen. Es wirft natürlich immer einen Schatten, wenn man sieht, dass einer der Kollegen einen Unfall hat und es so lange dauert, bis man ihn aus dem Auto holt. Du sitzt in deinem Auto, bittest um Informationen und Updates. Und um ehrlich zu sein, es ist schwierig, fokussiert zu bleiben. Man fühlt sich nicht hundertprozentig wohl, so lange man nicht weiß, was vor sich geht. Die Mitteilung, dass er in Ordnung und bei Bewusstsein ist, war eine große Erleichterung."

Jenson Button (McLaren), Platz 2:

"Zumindest habe ich im dritten Qualifying-Durchgang eine gute Runde hinbekommen, sie war viel besser als die Runden in Q2. Es ist großartig, dass Sergio spricht und in Ordnung ist. Ich bin an dieser Stelle 2003 verunglückt und ich weiß, wie sehr das wehtut."

Mark Webber (Red Bull), Platz 3:

"Die Rennen, die wir bisher gesehen haben, sind viel bunter durchgemischt als in den vergangenen paar Jahren. Morgen sollte da keine Ausnahme darstellen. Das Qualifying ist hier aber entscheidend, gar keine Frage. Die Pole ist ein netter Vorteil. Seb hat wieder eine großartige Runde hingelegt und sich die Pole verdient. Das Gleiche gilt für Jenson, der einen guten ersten Run hatte."

[kaltura id="0_u5v0h994" class="full_size" title="Eine Runde in Monaco"]

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 4:

"Die Pole-Position lag nicht in unserer Reichweite, aber Startplatz zwei oder drei wäre drin gewesen. Mit dem Auto bin ich aber sehr zufrieden. Ich hoffe Sergio ist okay und kann morgen das Rennen bestreiten. Ich dachte an nichts im Speziellen, als ich das sah, denn das gehört zum Motorsport dazu. Dieser Sport ist gefährlich und das ist uns auch bewusst."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 5:

"Zunächst einmal bin ich glücklich zu hören, dass Sergio in Ordnung zu sein scheint. Was meine Startposition betrifft, habe ich etwas von den Umständen profitiert, womöglich wäre Position sieben realistischer gewesen. Gleichzeitig scheint die Rennabstimmung unseres Autos an diesem Wochenende besser zu sein. Mit einem weiteren guten Start werde ich versuchen, das Maximum daraus zu machen."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 4:

"Der sechste Platz ist keine brillante Ausgangsposition in Monaco. Im Rennen kann aber noch viel passieren. Du musst ruhig bleiben und kühlen Kopf bewahren. Ein Fehler kann dich alles kosten."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 7:

"Heute Morgen habe ich mir einen Fehler geleistet und die Kontrolle über das Auto verloren. Aber keiner war darüber verärgert. Die Jungs sind auf mich zugekommen und haben gesagt: Lass es uns im Qualifying probieren! Ich bin aber glücklich, dass ich es nach einem so schwierigen Tag in Q3 geschafft habe. Ich möchte meine besten Wünsche an Sergio senden, wir sind alle froh zu hören, dass er nach einem solch heftigen Unfall in Ordnung ist."

Lewis Hamilton (McLaren), Platz 9:

"Nach dem Neustart in Q3 waren meine Reifen und meine Bremsen nicht mehr auf Temperatur, deshalb ist mir keine gute Runde mehr gelungen. Dabei war ich mir fast sicher, dass ich schnell genug war, um auf die Pole zu fahren. Ich hoffe, Sergio geht es gut. Meine Gebete und Gedanken sind bei ihm und seiner Familie."

Adrian Sutil (Force India), Platz 15:

"Es ist enttäuschend, dass wir nicht um die dritte Runde kämpfen konnten. Die Geschwindigkeit dazu war einfach nicht vorhanden. Ich hatte bei meinem letzten Versuch in Q2 Pech, als Petrow nicht in seine Rückspiegel geschaut hat und ich meine fliegende Runde abbrechen musste."

Nick Heidfeld (Renault), Platz 16:

"Wir haben hier schon oft chaotische Rennen gesehen. Es könnte eine Safety-Car-Phase geben und möglicherweise kommen nicht alle Fahrer an. Es ist knifflig, aber aufgeben gibt's nicht."

Timo Glock (Virgin), Platz 20:

"Das war fast schon ein perfekter Samstag für mich. Das Freie Training ist schon gut gelaufen und später ist mir dann eine meiner besten Qualifying-Runden in Monaco gelungen."

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