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Nick Heidfeld fuhr die letzten drei Rennen jeweils in die Punkte © imago

Die Wetterlage für das Rennen lässt die Teams Risiken eingehen. Hamilton leugnet sein Regen-Setup. Die Stimmen zur Quali.

Montreal - Regnet es oder bleibt es trocken beim Kanada-Grand-Prix?

Die unsichere Wetterlage veranlasst die Teams, im Rennen (So., ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER) auf verschiedene Setups zu setzen. So gibt Nick Heidfeld offen zu, dass er auf Regen baut.

Die Ferrari konzentrierten sich auf den Quali-Speed (DATENCENTER: Die Startaufstellung). Lewis Hamilton hingegen verschweigt seine Taktik und hat keine Erklärung für die niedrige Höchstgeschwindigkeit der McLaren (Bericht).

Mercedes-Pilot Michael Schumacher begibt sich auf Fehlersuche.

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Kanada zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Wir wussten, das dies nicht unsere beste Strecke sein würde, trotzdem hatten wir heute das schnellste Paket. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Bedingungen ändern werden. Es wird regnen - die Frage ist nur: Wie viel und wann?"

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 2:

"Wir haben uns heute auf das Qualifying konzentriert, und Zweiter und Dritter ist das beste Teamergebnis. Eineinhalb Zehntel hinter Red Bull ist ein viel besseres Abschneiden als in den ersten sechs Rennen. Wir haben sicher eine Chance zu gewinnen. Wenn das Wetter umschwenkt, war dieses Qualifying das am wenigsten wichtige der Saison. Auf einer Geschwindigkeitsstrecke wie der hier kommen unsere Defizite nicht so zum Tragen, aber dennoch haben auch unsere Updates so funktioniert, wie wir es erwartet haben."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 3:

"Dass die Lücke zu Red Bull kleiner geworden ist, ist sehr ermutigend für die Zukunft. Was passiert, wenn es regnet? Gute Frage, denn wir hatten dieses Jahr noch keine Gelegenheit im Nassen zu fahren. Und auf der Strecke hier zahlt man auf jeden Fall einen hohen Preis."

[kaltura id="0_ag4vs6sj" class="full_size" title="Eine Runde mit Vettel in Kanada"]

Mark Webber (Red Bull), Platz 4:

"Ich hätte heute nicht mehr aus dem Auto herausholen können. Ich hatte kein KERS und das hat meine Leistung natürlich beeinflusst. Die erste Reihe wäre nett gewesen, aber nach dem Tag, den wir hatten, ist die zweite Reihe gut."

Lewis Hamilton (McLaren), Platz 5:

"Ich persönlich war sehr glücklich mit meiner Runde. Ich denke, ich habe in meinem Leben noch nie ein Auto so hart gefahren wie wie heute Nachmittag. Ich glaube, ich habe sogar die Mauer berührt. Dennoch hat es nur zur Platz fünf gereicht. Ich denke, die anderen haben einfach einen guten Schritt nach vorn gemacht, und wir konnten den nicht mitgehen. Ich wünschte, es wäre so, dass wir ein Regen-Setup haben, aber wir haben versucht, den bestmöglichen Startplatz herauszuholen."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 6:

"Wir haben Fortschritte gemacht, gerade im Vergleich zu Monaco. Wir haben viel an unserem Rennspeed gearbeitet. Hoffentlich überträgt sich das dann auch tatsächlich auf das Rennen. Außerdem ist es gut, dass wir noch einen Satz frische weiche Reifen gespart haben. Das Podium wird schwierig, aber wir sind auf jeden Fall näher dran."

Jenson Button (McLaren), Platz 7:

"Unsere Geschwindigkeit war nicht so, wie wir sie erhofft hatten. Das ist frustrierend. Unser Rennspeed ist allerdings immer schneller als im Qualifying. Dazu kann man auf der Strecke gut überholen."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 8:

"Ab Kurve vier war die Durchzugskraft etwas verringert. Warum, das muss ich herausfinden. Ich hoffe nicht, dass es etwas Ernstes ist." (417230DIASHOW: Das Qualifying)

Nick Heidfeld (Renault), Platz 9:

"Ich bin extrem glücklich. Ich glaube wir haben das Maximum herausgeholt. Wir sind heute sogar mit etwas mehr Abtrieb gefahren als normal, denn wir zocken etwas und hoffen, dass es morgen nasse Bedingungen geben wird."

Adrian Sutil (Force India), Platz 14:

"Das Rennen wird ein Schritt ins Unbekannte für mich werden. Ich habe keine langen Testläufe mit vollem Tank während der Trainingssession machen können. Daher fällt es schwer, den Rennspeed genau einzuschätzen."

Timo Glock (Virgin), Platz 22:

"Ein ziemlich harter Tag für uns. Wir haben versucht, ein Setup für Regen hinzubekommen. Also ist unser Abtrieb viel besser für nasses als für trockenes Wetter."

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