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Fernando Alonso fuhr beim Rennen in Silverstone seinen 27 Grand-Prix-Erfolg ein © getty

Die italienische Presse räumt dem "Meisterwerk" des Spaniers einen "Ehrenplatz in der Geschichte Ferraris" ein. Pressestimmen.

München - Nach seinem Sieg beim England-Grand-Prix (Bericht) lobt die internationale Presse Fernando Alonso in den höchsten Tönen.

Die "Gazzetta dello Sport" rühmt das "Meisterwerk" des zweimaligen Weltmeisters und räumt ihm einen "Ehrenplatz in der Geschichte Ferraris" ein. Die "Repubblica" bezeichnet die Vorstellung des Spaniers als "perfekt". (NACHBERICHT: Alonso siegt, Webber motzt)

Für den "Corriere dello Sport" ist Alonso die "Nummer eins", allerdings weist das Blatt auch auf "zwei schreckliche Fehler von Red Bull" hin.

Die "Times" freut sich über neue "Spannung im Titelkampf" und macht bei Mark Webber eine "Prise guter alter australischer Dickköpfigkeit" aus (DATENCENTER: Renn-Ergebnis)

SPORT1 fasst die Schlagzeilen der Weltpresse zusammen. (DATENCENTER: WM-Stand)

ENGLAND

The Times: "Der Krach bei Red Bull und ein blendend aufgelegter Alonso sind die einzigen Hoffnungen auf Spannung im Titelkampf. Es war nicht der Lärm von den Zuschauerrängen in Silverstone, der bei Mark Webber für taube Ohren sorgte, sondern eine Prise guter alter australischer Dickköpfigkeit. Die Anweisung aus der Boxengasse, Sebastian Vettel nicht anzugreifen, während er seinen Teamkollegen in den letzten Minuten des Großen Preis von Großbritannien bearbeitete, wurde zu einem Appell und dann zu einem Machtwort in der Schlussrunde, das direkt vom Boss kam. Webber wurde die Chance auf Gleichberechtigung verweigert. Weil Vettel beinahe unanfechtbar in der Fahrerwertung vorne liegt und die Hälfte der Saison vorbei ist."

The Guardian: "Lewis Hamilton muss abbremsen, und bei McLaren fallen die Räder ab. Hamilton hatte zuletzt immer häufiger Kritik an seinem Team geäußert, da er gerade seine dritte enttäuschende Saison in Folge erlebt. Einiges von dieser Kritik klang überzogen. Aber McLaren hat wieder einmal einen Fehler gemacht und am Samstag Hamilton die falschen Reifen für das Qualifying aufgezogen, weshalb er das Rennen am Sonntag nur als 10. startete."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Ferrari forever, unglaubliche Leistung von Alonso. Auf dieser Rennbahn hatte Gonzalez 1951 für Ferrari das erste Rennen gewonnen. Mit seinem Meisterwerk erhält Alonso einen Ehrenplatz in Ferraris Geschichte. Das Eis ist gebrochen. Red Bull muss resignieren, sie müssen muss sich vor Ferrari und Alonso beugen, und im Team wächst wieder die Rivalität zwischen Vettel und Webber."

Corriere dello Sport: "Ferrari ist endlich wieder zurück! 60 Jahre nach dem ersten Ferrari-Erfolg bei einer Weltmeisterschaft siegt Alonso in Silverstone. Alonso ist die Nummer eins auch wegen der Geduld, mit der er auf ein Team warten muss, das langsamer als er ist. Zwei schreckliche Fehler von Red Bull in der Box kosten Vettel wertvolle Punkte."

Tuttosport: "Bei Ferrari siegt der Stolz. Ganz Italien feiert. An einem derart komischen Sonntag ist Vettel überrascht. Er muss die Überlegenheit Alonsos einsehen. Ferrari hat den Erfolg verdient. Vettel muss anerkennen, dass Ferrari in den letzten Wochen kontinuierlich gewachsen ist."

[kaltura id="0_o4u5rnf4" class="full_size" title="Eine Runde in Valencia"]

Repubblica: "Endlich! Für Alonso werden die Träume wahr. Silverstone ist Ferraris neue Heimat. Zehn Rennen ohne Sieg sind eine lange Durststrecke. Alonso hat Ferrari wieder in den Himmel gebracht. Er ist perfekt wie immer, ein Phänomen, wenn sich die richtige Chance ergibt."

Corriere della Sera: "Ferrari ist endlich wieder da. Alonso feiert einen Super-Sieg nach einer Wartezeit von 259 Tagen. Wer hart arbeitet, dabei Willen und Hirn einsetzt, ohne auf die Uhr zu schauen, schafft es am Schluss. So denkt man bei Ferrari angefangen von Stefano Domenicali bis Alonso und Montezemolo." (428517Bilder)

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