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Red-Bull-Pilot Mark Webber hatte zuletzt zwei Pole-Positions in Folge geholt © getty

Webber ist nach der Ungarn-Quali gefrustet, bei den McLaren-Piloten herrscht Zuversicht. Alonso will kämpfen, Sutil staunt.

Budapest - Gemischte Gefühle bei Red Bull Racing: Nach Platz eins in der Qualifikation zum GP von Budapest (So., ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER) freute Weltmeister Sebastian Vettel, dass er sich bei den Mechanikern für die Nachtarbeit bedanken konnte.

Sein Teamkollege Mark Webber dagegen war nach Platz sechs gefrustet. Den großen Rückstand auf seinen Teamkollegen bezeichnete er als "bizarr". ( DATENCENTER: Ergebnis Qualifying)

Der Ärger über die verpasste Pole bei McLaren hielt sich in Grenzen, beide Piloten rechnen sich noch gute Siegchancen aus.

Ferraris Felipe Massa hadert mit der schlechten Startseite, Fernando Alonso will ab "der ersten Kurve aggressiv fahren".

SPORT1 hat die Stimmen zum Qualifying in Budapest zusammengestellt.

Sebastian Vettel (Red Bull), Platz 1:

"Das war für uns eine sehr gute Session. Gestern waren die Jungs etwas schneller als wir. Es scheint, als hätten wir die richtigen Dinge unternommen. Wir haben über Nacht eine Menge am Auto geändert. Die Jungs haben sehr hart gearbeitet und haben nicht viel Schlaf bekommen. Das Ergebnis ist der beste Weg, mich dafür zu bedanken. Die Zuversicht ist wieder zurück, heute habe ich mich im Auto deutlich wohler gefühlt."

Lewis Hamilton (McLaren), Platz 2:

"Im ersten Sektor habe ich zwei Zehntel verloren, glaube ich, im Mittelsektor kam ich aus Kurve neun zu weit raus, und auch in der letzten Kurve habe ich etwas verloren. Es wäre sonst sehr eng geworden, aber es ist okay für uns. Heute schien Red Bull wieder zugelegt zu haben, aber dass Jenson und ich in den ersten beiden Reihen stehen, ist ein toller Job. Ich denke, wir können morgen gute Punkte einfahren."

[kaltura id="0_ku3kxiwr" class="full_size" title="Eine Runde in Budapest"]

Jenson Button (McLaren), Platz 3:

"Nach einer Runde denkt man immer, dass irgendwo noch etwas Luft war. Aber um ehrlich zu sein, es war eine sehr gute Runde. Ich bin glücklich, dass ich auf den dritten Platz gekommen bin. Wir haben die Reifen, KERS und DRS zum Überholen. Ich will um den Sieg mitfahren, es wird ein großer Tag für mich. Das wird mein 200. Grand Prix, ich hoffe, es wird ein guter Tag."

Felipe Massa (Ferrari), Platz 4:

"Dass ich auf der schmutzigen Seite starten muss, macht mich nicht gerade glücklich. Hier gibt es einen großen Unterschied zwischen der schlechten und der guten Seite. Ich hoffe also, dass wir trotzdem einen guten Start haben."

Fernando Alonso (Ferrari), Platz 5:

"Die WM liegt nicht in unseren Händen. Sie ist in Sebastians Händen. Wir müssen ihn unter Druck setzen und so fahren, als ob es das letzte Rennen wäre. Wir haben nichts zu verlieren, fahren sehr aggressiv, auch in der ersten Kurve - das ist die gleiche Herangehensweise wie zuletzt."

Mark Webber (Red Bull), Platz 6:

"Wir hatten ein paar KERS-Probleme in Q2, aber in der letzten Session hat es wieder funktioniert. Ich hatte aber absolut keine Chance, Vettels Rundenzeit zu fahren. 1:19 ist eine andere Welt für mich. Das ist seltsam, wirklich bizarr."

Nico Rosberg (Mercedes), Platz 7:

"Der siebte Platz im Qualifying ist okay. In Q3 ist mir eine gute Runde gelungen. Ich konnte einen Satz der weichen Reifen sparen. Ich hoffe, das hilft mir, ein gutes Ergebnis herauszufahren."

Adrian Sutil (Force India), Platz 8:

"Heute früh lag das Auto eigentlich überhaupt nicht. Ich habe für das Qualifying nicht viel erwartet. Wir haben dann einiges geändert, vor allem beim Motormapping und beim Diffusor. Das sind offenbar die richtigen Entscheidungen gewesen. Plötzlich hat das Ding wie eine Eins gelegen."

Michael Schumacher (Mercedes), Platz 9:

"Wir sind zu langsam. Ohne ins Detail gehen zu wollen, es rutscht einfach zu stark. Wir haben schon heute Vormittag keine optimale Balance gefunden. Das Positive ist, dass ich morgen von der sauberen Seite der Strecke starten kann. Wir müssen aber herausfinden, warum es für uns heute in den ersten beiden Sektoren nicht gelaufen ist. Mit den harten Reifen war es okay, aber mit den weichen hatten wir dort Probleme."

Nick Heidfeld (Lotus Renault), Platz 14:

"Der 14. Platz ist nicht das, was wir erwartet haben. Aber vielleicht ist es ein Hinweis darauf, wo wir stehen. Im Moment können wir aus dem Wagen nicht mehr herausholen."

Timo Glock (Virgin), Platz 20:

"Bei diesen Windverhältnissen funktioniert unser Auto einfach nicht. Ich habe eine sehr gute Qualifyingrunde hinbekommen. Mehr konnte ich nicht machen."

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