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Für Renault-Pilot Nick Heidfeld war der Große Preis von Ungarn in der 24. Runde beendet © dpa

Der Bolide des Renault-Piloten fängt zum zweiten Mal in dieser Saison Flammen. "Quick Nick" kommt mit dem Schrecken davon.

Budapest - Den Humor hatte Nick Heidfeld nach dem erneuten Feuer-Schock 436489(Bilder) nicht verloren.

"Ich habe mich nicht verbrannt. Der Anzug war vorher schon schwarz", sagte der Formel-1-Pilot, als er im dunklen Renault-Overall sein erstes Interview gab.

Dabei hatte der 34-Jährige wenige Minuten zuvor großes Glück gehabt.

Nur 71 Tage nach dem Schock von Barcelona, als er im dritten Freien Training im letzten Moment aus seinem brennenden Auto geklettert war, gab es für Heidfeld im Rennen von Budapest ein Deja-vu-Erlebnis - aber offenbar in noch schlimmerem Ausmaß (Bericht: Button siegt vor Vettel).

"Extremer als in Barcelona"

"So eine Explosion habe ich bei einem Formel-1-Auto noch nie gesehen. Die Flammen kamen ein bisschen zu nah, das war extremer als damals in Barcelona. Zum Glück ist mir nichts passiert", sagte der Routinier.

Heidfeld hatte nach heftiger Kritik von Teamchef Eric Boullier unter der Woche ohnehin schon ein verkorkstes Rennen erlebt (DATENCENTER: Das Rennergebnis).

Eine Explosion der KERS-Batterie war offenbar der Grund für die heiße Einlage.

Der 34-Jährige war gerade aus der Box gekommen, als vorne links Funken aus dem Renault schossen, nur wenige Meter später musste er seinen Wagen abstellen.

Löscheinsatz der Streckenposten

Streckenposten löschten den Brand umgehend mit Feuerlöschern.

"Der Stopp hat sehr lange gedauert. Ich glaube, hinten links hat irgendetwas geklemmt. Dadurch ist das Auto wahrscheinlich heiß geworden. Bei der Herausfahrt hat es schon ein bisschen gequalmt", berichtete Heidfeld.

Er wollte dennoch auf die Strecke: "Ich dachte, wenn ich Glück habe, hört es vielleicht auf. Aber es wurde mehr und mehr und da musste ich anhalten." In Barcelona Ende Mai hatte sich Öl am Auspuff entzündet.

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