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Bernie Ecclestone braucht bei mehr als 17 Saisonrennen die Zustimmung der Teams © getty

Der Formel-1-Boss bestätigt die Verlegung des Bahrain-GP für nächstes Jahr auf November. Auch ein Neuling richtet im Winter aus.

München - Der Grand Prix in Bahrain sorgt weiter für Wirbel.

Nachdem der Lauf in dieser Saison wegen der politischen Unruhen zuerst verschoben und daraufhin abgesagt worden war, wird auch die kommende Saison nicht am persischen Golf eröffnet.

Im Gespräch mit der "Financial Times" bestätigte Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone die Verlegung des Grand Prix' von März auf den 4. November 2012.

Die Volksaufstände in Bahrain hatten Staatsoberhaupt Scheich Salman bin Hamad bin Isa Al Chalifa gezwungen, das Rennen zum Saisonauftakt in diesem Jahr zu verschieben.

Zuerst sollte es am 30. Oktober stattfinden und wurde schließlich komplett abgesagt.

Um für die kommende Saison mehr Zeit zu gewinnen, gab Ecclestone einer erneuten Verlegung nach, auch wenn der Rennkalender damit "komplett durcheinandergewürfelt" wird.

Freude in Bahrain

Problematisch wird der neue Termin, da nun die sieben letzten Rennen der Saison in zehn Wochen auf vier unterschiedlichen Kontinenten stattfinden.

Die Behörden in Bahrain, wo die Formel 1 seit 2004 gastiert, begrüßten die Verlegung dennoch: "Wegen der hohen Temperaturen in unserem Sommer ist ein frühes oder spätes Datum besser. November ist für uns der beste Monat."

Die Teamchefs wollten Ecclestone zu einer Überarbeitung des Kalenders bewegen, um die logistischen Aufwände geringer zu halten (NEWS: Ecclestone schmettert Kritik ab).

Die Saison soll nun am 18. März 2012 in Melbourne/Australien beginnen.

Der vorläufige Rennkalender im Überblick:

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